Nur VR-Survival-Gaming ist echtes Survival-Gaming

Nur VR-Survival-Gaming ist echtes Survival-Gaming

Das Ein-Mann-Projekt Ab Aeterno zeigt, wie Virtual Reality dem Survival-Genre neues Leben einhauchen kann.

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Das Survival-Genre bringt auf dem flachen Bildschirm jährlich dutzende neue Titel hervor. Doch Innovation ist abseits kleiner Überraschungen wie Valheim selten. Das nächste große Ding soll Icarus vom DayZ-Erfinder Dean Hall werden.

Wer bereits genug vom Überleben in 2D oder einfach Lust auf etwas Abwechslung hat, kann sein digitales Leben auch in Virtual Reality retten. Titel wie Into the Radius, The Walking Dead: Saints and Sinners (Test) oder der VR-Modus von The Forest liefern spannende Überlebenskunst in VR, auch wenn in manchen Fällen das VR-Gefummel die Interaktion mit einzelnen Gegenständen erschwert.

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Doch gerade diese realistische Interaktivität von VR ist eine große Chance für das Survival-Genre, da sie die Authentizität der lebensfeindlichen Umgebung enorm steigern kann.

VR-Survival: Wenn Hausarbeit Spaß macht

In seinen besten Momenten macht das VR-Medium zur Routine verkommene Aufgaben des Survival-Genres wieder zu spaßigen und spannenden Erlebnissen: zum Beispiel, wenn ich mit den eigenen Händen einen Schrank durchsuche, oder wenn ich einen Turm erklimme und in großer Höhe über eine Stahlstrebe balanciere, um an diese eine Kiste zu gelangen.

In solchen Momenten geht einem die Virtual Reality auch körperlich nahe und das passt einfach gut zum Survival-Genre. Selbst das am Monitor nervige Inventar-Management kann in VR wieder Freude bereiten, weil es zu einer physischen Aufgabe wird.

Into the Radius Screenshot

In VR macht man die Survival-Arbeit noch selbst: Ich werfe etwa in „Into the Radius“ rostige Schrauben in Anomalien. | Bild: Steam

Der Entwickler von „Ab Aeterno“ setzt auf genau dieses VR-Phänomen und will sein Survival-Game so interaktiv wie möglich gestalten. Drei Jahre lang habe er neben seinen anderen Projekten an der Geschichte, den Hintergründen und Konzepten für Spielmechaniken gearbeitet und auf die richtige Technologie gewartet, sagt er. Vor knapp sieben Monaten startete er dann die Entwicklung auf Basis des Physik-basierten VR-Frameworks HurricaneVR für Unity.

Ab Aeterno feiert VR-Interaktivität: Bohnen, Spiegeleier und ein bisschen Ratte

Über die Welt von Ab Aeterno ist noch nicht viel bekannt: Der Entwickler verspricht „Hardcore-Survival basierend auf einer eigenen Geschichte und Welt, inspiriert von der Stalker-Serie“. In einigen Videos sind bereits die aus Stalker bekannten Anomalien zu sehen.

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Was schon jetzt klar ersichtlich ist: Ab Aeterno feiert VR-Interaktivität. Waffen könnt ihr zerlegen und reinigen, Rucksäcke packen, Zähne putzen, Wasser kochen, Dosen öffnen, Bohnen löffeln und Eier braten. All das funktioniert virtuell so, wie man es aus der Realität kennt.

Die eigene Basis benötigt Pflege und Ressourcen, um den Charakter am Leben zu halten. Ohne Gas gibt es etwa keinen Gaskocher und ungekochte Nahrung erhöht das Risiko, zu erkranken. Kurz: Wer faul ist, stirbt. Wer keine Lust mehr auf Bohnen und Eier hat, kann übrigens auch Ratten jagen oder mit Handgranaten fischen – Kreativität wird mit einem längeren Leben belohnt.

Eine erste Demo von Ab Aeterno bietet einen Schießstand, hier könnt ihr euch ein wenig mit den Mechaniken vertraut machen. Die fünf Monate alte Version gibt es für Quest (2) auf Sidequest und für PC-VR via Itch.io.

Der nächste geplante Release trägt den Namen "Founders Edition", soll auf Steam und bei Oculus App Lab erscheinen und erste Story-Inhalte, NPCs und Gegner enthalten. Einen Erscheinungstermin gibt es noch nicht. Mehr Eindrücke aus der Welt von Ab Aeterno seht ihr im folgenden Video.

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