HTC plant NFT-Marktplatz mit VR-Katzenkunst

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HTC möchte noch stärker vom Hype um NFTs profitieren. Der Marktplatz Vive Bytes spezialisiert sich auf Spielkultur und Comics.

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Nach Branchengrößen wie Ubisoft und Konami versucht sich auch HTC erneut am kontrovers diskutierten Handel mit NFTs (Non-Fungible Tokens). Der geplante Marktplatz „Vive Bytes“ konzentriert sich auf einzigartige VR-Kunst zu den Themen Anime, Cartoon und Games (ACG).

Einen Starttermin verrät HTC noch nicht. Ebenso ist unklar, ob oder wie die Plattform mit dem NFT-Store „Vive Arts“ zusammenhängt, auf dem es bereits Auktionen für VR- und AR-Kunst gibt. Mitte bis Ende Februar sollen weitere Informationen folgen.

Starten wird Vive Bytes mit dem massenkompatiblen Thema „Katzenbilder“: Als Highlight preist HTC exklusive NFTs aus Shu Yamamotos VR-Ausstellung „Step into Cat Art“ an. Die im Viveport-Store verfügbare Galerie könnt ihr übrigens schon jetzt mit VR-Brillen und freier Bewegung erkunden. Die virtuelle Ausstellung ist bis zum 31. Mai 2022 zum Preis von 7,07 Euro offen.

Sobald Besucher:innen in Virtual Reality durch die Hallen schreiten, erwachen an den Wänden Werke wie die „Mewna Lisa“ zum Leben und lecken sich zum Beispiel die Pfoten. Das Ergebnis erinnert ein wenig an Metas surrealen Werbespot, mit dem im November Facebooks Umbenennung und die Quest 2 beworben wurden.

Vive Bytes: NFT-Käufe auch mit Echtgeld

Vive Bytes soll einen einfachen Zugang zur Welt der NFTs eröffnen und „Gamification-Features“ für alle Nutzer:innen ermöglichen. Im Fall der erwähnten Ausstellung lassen sich die nahtlos eingebundenen NFTs später direkt erwerben.

Um den Einstieg zu erleichtern, werden als Zahlungsmethoden sowohl Kryptowährungen als auch klassisches „FIAT“-Geld (wie der Dollar oder Euro) akzeptiert. Zunächst sind der direkte Verkauf sowie „NFT Mystery Boxes“ geplant. Später soll eine Auktionsfunktion folgen, bei dem sich Accounts an die Wallet „MetaMask“ anbinden lassen.

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Kunden der ersten Stubentiger können in den Wochen nach dem Start weitere limitierte 3D-Katzenmodelle kaufen, so die Ankündigung. Für das komplette Deckengemälde „The Hisstine Chapel“ ist etwas mehr Aufwand nötig. Nur die Teilnahme an mehreren „Mystery Box“-Events schaltet Teile der Deckenmalerei frei.

Bei diesem Gemälde tritt Shu Yamamoto unter dem Pseudonym

Bei diesem Gemälde tritt Shu Yamamoto unter dem Pseudonym „Vincent Van Cat“ auf. | Bild: HTC

Derzeit sind NFTs hauptsächlich ein Spekulationsobjekt für Krypto-Investoren. Für XR-Künstler:innen könnten sie sich als lukrative Einnahmequelle erweisen. Wer auf Vive Bytes nicht die Katze im Sack kaufen möchte, kann sich vor dem Launch auf den Twitter-, Facebook– und Instagram-Auftritten informieren. Eine offizielle Webadresse hat der Marktplatz noch nicht.

NFTs im Gaming – zwischen Profit und Aufschrei

Ob NFT-Kunst von Viveport-Kunden enthusiastisch angenommen wird, muss sich noch zeigen. Einige Spieleunternehmen haben sich mit ihren NFT-Vorhaben bereits gewaltig in die Nesseln gesetzt: Im Fall von Stalker 2 etwa wurden letztendlich doch keine höchstbietenden Nutzer als Nebenfiguren in den Shooter eingebaut. Ein Aufschrei unter den Fans sorgte beim Entwickler GSC Game World für eine Einstellung aller NFT-Pläne in Stalker 2.

Andere Hersteller halten hingegen an ihren Aktivitäten fest. Auf der NFT-Plattform Ubisoft Quartz lassen sich zum Beispiel einzigartige Sammelobjekte für Ghost Recon Breakpoint erwerben.

Bei einem NFT (Non-Fungible Token) handelt es sich praktisch um eine digitale Besitzurkunde, die an eine Blockchain-Infrastruktur angebunden ist. So lassen sich die Besitzverhältnisse öffentlich nachvollziehen, auch wenn der dazugehörige Kunstgegenstand wie ein digitales Bild einfach kopiert werden kann.

Weiterlesen über XR-Kunst:

Quellen: HTC, Viveport-Store, offizieller Twitter-Auftritt von S.T.A.L.K.E.R., Ubisoft Quartz