Next-Gen-XR-Displays: Meta verhandelt mit Samsung & LG – Bericht

Next-Gen-XR-Displays: Meta verhandelt mit Samsung & LG – Bericht

Samsung und LG könnten hochentwickelte Displays für Metas VR- und AR-Brillen der nächsten Hardware-Generation fertigen.

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Die koreanische Nachrichtenseite SBS Biz berichtet, dass Dutzende Meta-Führungskräfte in Seoul private Treffen mit Samsung Display und LG Display abhielten.

Die Verhandlungen sollen Ende Oktober stattgefunden haben und sich um Verträge zur Herstellung hochperformanter Bildschirme der Sorte OLED-Microdisplay und MicroLED speziell für kommende VR- und AR-Hardware handeln.

Wunder-Displays der nächsten Generation

Aktuelle Display-Systeme nutzen handelsübliche Bildschirme aus der Smartphone-Lieferkette. Diese neuen Sorten von Displays könnten die ersten sein, die eigens für VR und AR entwickelt wurden und entsprechende Brillen auf eine neue Stufe heben.

MicroLEDs gelten als Super-Displays und AR-Schlüsseltechnologie, da sie herkömmliche Bildschirme in puncto Pixeldichte, Helligkeit, Kontrast, Effizienz, Reaktionszeit, Platzbedarf und Lebensdauer ausstechen. Das Problem ist, dass die Displays derzeit noch schwer herzustellen und trotz vereinzelter Durchbrüche längst nicht reif für den Massenmarkt sind. Metas erste, richtige AR-Brille soll Berichten zufolge 2026 erscheinen und auf MicroLED-Displays setzen.

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Wesentlich näher an der Kommerzialisierung sind OLED-Microdisplays, die schon in den nächsten Jahren VR-Hardware revolutionieren könnten, da sie leichtere, stromsparende und dünnere Headsets als etwa Meta Quest Pro ermöglichen. Erste Headset-Prototypen existieren schon und geben eine Vorstellung davon, in welche Richtung sich die Technologie entwickeln könnte. Gut möglich, dass Meta diese Art Displays in Meta Quest Pro 2 verbaut, die 2024 auf den Markt kommen könnte.

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Meta plant weit in die Zukunft von VR und AR

Meta investiert einen zweistelligen Milliardenbetrag in VR und AR. Im Frühjahr 2022 ließ Mark Zuckerberg durchblicken, dass Meta zwei bis drei Hardware-Generationen in die Zukunft plant und für jedes Produkt ein eigenes Team aufgebaut hat, was die enormen Ausgaben für Forschung und Entwicklung erklärt.

"Aber erst, wenn diese Produkte wirklich auf den Markt kommen, Anklang finden und der Markt groß wird, werden sie einen großen Betrag zu den Einnahmen und dem Gewinn des Unternehmens beisteuern", sagte Zuckerberg.

Das soll erst gegen Ende des Jahrzehnts geschehen, was die Frage aufwirft, ob Meta vielleicht nicht zu früh dran ist mit seiner Pionierrolle.

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Quellen: Biz SBS