Mit 5G VR-Streaming ist HTC ganz früh dran. Etwas zu früh, vielleicht?

Auf dem Mobile World Congress 2019 präsentiert HTC einen 5G-Smart-Hub: Er fungiert als Hotspot und kann schnelles 5G “sicher und geschützt” an bis zu 20 Geräte verteilen für “reibungsloses 4K-Video-Streaming” und “Gaming mit sehr niedriger Latenz”.

Letzteres soll auch für Vive-VR-Brillen relevant werden: Laut Pressemitteilung können in der Zukunft VR-Inhalte aus der Cloud an Vive-Hardware gestreamt werden für ein kabelloses “mobiles Highend-VR-Erlebnis in Echtzeit” ohne PC.

Wann genau diese Zukunft eintritt, weiß HTC nicht: Auf der offiziellen Seite heißt es, VR aus der Cloud sei abhängig von den Fortschritten bei der 5G-Infrastruktur sowie beim Edge Computing. Beide Technologien stecken noch in den Kinderschuhen.

HTC-Chefin Cher Wang ist zuversichtlich: “5G wird neuartige VR- und AR-Angebote ermöglichen. Außerdem bietet der neue HTC 5G Hub nahtlos die große Bandbreite von 5G für unsere Geräte. Damit treibt er unsere Vision von Vive Reality voran – einer grenzenlosen, immersiven Umgebung, in der menschliche Erfahrungen im Vordergrund stehen.”

Technisch müssten VR-Enthusiasten allerdings Abstriche machen beim VR-Streaming: Die Latenz soll zwar “extrem niedrig” sein, die maximale Bildwiederholrate liegt allerdings nur bei 60 Hz – das ist (für einige Nutzer) die gerade noch erträgliche Grenze nach unten. 90 bis 120 Bilder pro Sekunde sind derzeit der Gold…


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