In einer nicht allzu fernen Zukunft könnten Menschen in zwei weit auseinander liegenden Körpern und Räumen arbeiten. Vorhang auf für Teleroboter.

Fortschritte in der Robotertechnik und Virtual Reality sollen es möglich machen: Menschen setzen sich eine VR-Brille auf, teleportieren sich damit in den Körper einer Maschine und steuern diese, als wäre es der eigene Leib. So könnte man auf der anderen Seite des Planeten arbeiten, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen.

Die Idee ist nicht neu: Eine japanische Supermarktkette will schon bald die ersten ferngesteuerten Katzenroboter Regale einräumen lassen, die britische Armee plant mit Telerobotern, die an der Seite von Soldaten aus Fleisch und Blut  kämpfen und selbst der Mars soll mit Hilfe ferngesteuerter Maschinenmenschen kolonisiert werden.

Ein kybernetischer Bartender

“Unsere Vision ist, menschliche Fähigkeiten über physische Präsenz hinaus zu erweitern”, sagt Chang Liu, Gründer und CEO des britischen Start-ups Extend Robotics.

Sein Unternehmen hat sich auf Teleroboter spezialisiert und kürzlich werbewirksam das erste Produkt vorgeführt: einen kybernetischen Bartender namens R.O.B. (“robotically op…

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