Das US-Startup SpaceVR arbeitet an humanoiden Robotern, die sich per Virtual Reality fernsteuern lassen. Die Maschinen sollen auf dem Mars zum Einsatz kommen und der Menschheit den Weg zur Kolonisierung des roten Planeten ebnen.

Aktuell hat SpaceVR noch weniger ambitionierte Ziele: Das Startup will eine 360-Grad-Kamera in die Erdumlaufbahn schießen, sodass jeder Mensch den blauen Planeten einmal so erleben kann wie Astronauten. Nach einer Kickstarter-Kampagne und Investitionen seitens HTC und anderer Geldgeber will SpaceVR diesen Plan demnächst in die Tat umsetzen.

Für die Zeit danach hat das Startup ein größeres Ziel. Anfang September führte ein vom Startup entwickelter Roboter Arbeiten in der Nähe von San Francisco aus. Er tat dies nicht selbstständig, sondern wurde vom CEO Ryan Holmes von Mexiko City aus gesteuert, der sich mittels HTC Vive und Datenhandschuhen in die Maschine hineinversetzte.

Der junge Visionär glaubt, dass ferngesteuerte Roboter die beste Möglichkeit darstellen, sich in die Weiten des Weltalls vorzuarbeiten. Schließlich sei es günstiger, leichter und weniger gefährlich, Roboter als Menschen zum Mars zu schicken.

Ferngesteuerte Roboter krempeln den Arbeitsmarkt um

Bis die Technologie ausgereift ist, gibt es auf der Erde mehr als genug Verwendungszwecke für solche Roboter, glaubt Holmes. Der CEO will in den nächsten drei Jahren zehn Millionen Exemplare produzieren. Die sollen von billigen Arbeitskräften bedient werden und damit konkurrenzlos tiefe Lohnkosten bieten.

Der CEO von SpaceVR denkt, dass man mit ferngest…

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