HTC Vive soll demnächst weltweit in Hotels verfügbar sein

HTC Vive soll demnächst weltweit in Hotels verfügbar sein

Wer demnächst in China in einem Hotel eincheckt, könnte auf seinem Zimmer eine besonders immersive Überraschung finden: HTC möchte Vive-Brillen in Hotelzimmern installieren.

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HTC kettet die Zukunft der eigenen Unternehmung unzweifelhaft an das Thema Virtual Reality. Floppt der neue Markt oder HTC kann sich nicht rechtzeitig etablieren, wird es eng für das taiwanische Unternehmen. Entsprechend aggressiv versucht HTC, die eigene VR-Brille unters Volk zu bringen und neue Geldströme zu erschließen. Viel Zeit kann sich HTC dabei nicht lassen: Die Uhr tickt und je reifer die VR-Branche wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Mitbewerber nebst Oculus VR und Sony den Taiwanesen das Leben schwer machen.

Der Markt für PC-Games droht sich bereits zu schließen: Mit dem Trackingsystem Lighthouse verschenkt Valve das Alleinstellungsmerkmal der Vive-Brille – VR-Erlebnisse im ganzen Raum – an andere Hersteller. Valve kümmert das Schicksal des Hardware-Partners anscheinend wenig; das Unternehmen arbeitet sogar schon an verbesserten 3D-Controllern und investiert in drahtlose Technologie, offenbar unabhängig von HTCs Bemühungen.

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HTC Vive: Neue Spiele bald "fast im wöchentlichen Rhythmus"

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Auch Hotelzimmer können jetzt VR-ready sein

HTC ist also unter Zugzwang und muss mit der neuen Technologie schnellstmöglich neue Ertragsquellen erschließen, sofern das Geschäft mit der virtuellen Realität das finanziell schwächelnde Unternehmen nachhaltig retten soll. Der eigene Online-Store Viveport ist eine Option, um Umsätze mit VR-Software zu erzielen. Eine andere Möglichkeit sind Förderprogramme wie Vive X. Wenn die Investitionen sitzen, dann kann HTC am Erfolg anderer Unternehmen in der wachsenden VR-Branche partizipieren.

Ein weiterer attraktiver Markt: Virtual Reality außer Haus. In China kooperiert HTC bereits mit Betreibern von Internet-Cafés und richtet sogenannte Vive-Zones ein, in denen interessierte Besucher gegen Bezahlung für ein paar Minuten in die Virtual Reality eintauchen können. Diesen Ansatz weitet HTC nun aus und installiert die Vive-Brille in Hotels.

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HTCs China-Präsident Alvin W. Graylin spricht in diesem Kontext von Hotelzimmern, die „VR-ready“ sind. Das Unternehmen kooperiert dafür mit der Intercontinental Hotels Group. Die ersten Hotels, die mit HTC Vive ausgestattet werden, stehen in Beijing, Shanghai und Sanya. Hotels in aller Welt sollen laut Graylin „bald“ folgen.

| Featured Image: HTC

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