Laut Microsofts Optik-Architekt Bernard Kress wird Microsoft auch die nächste Generation Hololens nicht für Verbraucher entwickeln. Ein Konkurrenzprodukt fürchtet er ohnehin nicht.

Mein erster Kontakt mit Microsofts kommender AR-Brille Hololens 2 (Vorabtest) fiel positiv aus: Im Vergleich zum Vorgänger ist die Technologie deutlich reifer und könnte die Hürde nehmen von einer spannenden Spielerei hin zu einem ernstzunehmenden Arbeitsgerät.

Allerdings ist Hololens 2 wie die Vorgängerbrille für spezifische Anwendungsszenarien in der Industrie oder im Militär gedacht. Für Endanwender ist die AR-Brille noch ungeeignet: zu teuer, zu klobig, ein zu enges Sichtfeld und letztlich – als Resultat dessen – keine sinnvollen Anwendungsszenarien.

Zur Vorstellung von Hololens 2 prognostizierte Projektleiter Alex Kipman, dass kurz- und mittelfristig alle potenziell erfolgreichen AR-Brillen Industrieprodukte sein werden.

Die Marktentwicklung für die nächsten fünf Jahren wollte Kipman zwar nicht vorhersagen, mit Blick auf mögliche Endverbraucher-Ambitionen wie bei Magic Leap meinte er jedoch: “Ich denke, die Leute machen sich etwas vor, wenn sie glauben, diese Produkte seien reif.”

Hololens 3: Microsoft plant auch in Zukunft keine AR-Brille für jedermann was last modified: September 22nd, 2019 by Matthias Bastian

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