Google startet eine Plattform für WebXR-Experimente und liefert gleich selbst ein paar Beispiele. Die AR-Erfahrungen lassen sich direkt aus Google Chrome heraus starten.

Der WebXR-Standard ermöglicht es Entwicklern, VR- und AR-Inhalte für Webbrowser zu entwickeln und macht entsprechende Apps so leichter zugänglich. Ein Klick im Browser reicht aus, um sie zu starten. Das soll der Verbreitung und Nutzung der XR-Apps zugutekommen.

Die Schnittstelle wurde von Branchengrößen wie Google, Microsoft und Mozilla entwickelt und ersetzt den früheren, auf Virtual Reality beschränkten WebVR-Standard. Google Chrome unterstützt WebXR standardmäßig seit Version 81.

Auf Googles Experimente-Plattform führt das Unternehmen eine neue Kategorie ein: WebXR-Experimente. Damit will Google zum einen die Möglichkeiten der Technologie demonstrieren, zum anderen Entwickler motivieren, eigene WebXR-Experimente zu veröffentlichen.

Das sind Googles WebXR-Apps

Google macht den Anfang mit drei eigenen Apps: Floom ist eine neue Art, den Planeten zu erforschen und wurde auf Basis von WebXR und Google Maps entwickelt. Die App gräbt einen virtuellen Tunnel durch die Erde und zeigt euch, was sich auf der anderen Seite des Planeten befindet.

Mit Measure Up könnt ihr mithilfe eines virtuellen Messwerkzeugs die Länge, die Fläche und das Volumen von Objekten in eurer Umgebung messen.

Sodar ist ein “Social-Distancing-Radar“, den Google in einer ersten Version im Frühjahr 2020 veröffentlichte. Er zeigt auf dem Smartphone-Display einen Ring von zwei Meter Distanz um den Nutzer an. So kann man überprüfen, ob die subjektive Vorstellung eines Zwei-Meter-Sicherheitsabstands mit der Realität übereinstimmt.

Das vierte WebXR-Experiment Picturescape soll demnächst erscheinen und persönliche Fotos aus Google Photos in den Raum projizieren. Das folgende Video zeigt alle vier AR-Apps in Aktion.

Für eine korrekte Darstellung der Experimente wird ein ARCore-taugliches Android-Gerät und der neueste Chrome-Browser benötigt. Um die Apps zu starten, klickt ihr zuerst auf die Links oben und anschließend auf “Launch Experiment”. Danach sollten die Anwendungen starten.

Quelle: Google Blog, Titelbild: Google

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