Epic zeigt mit einer Hololens-2-Demo, was mit Augmented Reality grafisch möglich ist.

Die AR-Erfahrung zeichnet die Apollo-11-Mission nach: vom Start der Saturn-V-Rakete bis zu Neil Arsmstrongs ersten Schritten auf dem Mond.

Die Grafik bewegt sich auf PC-Niveau: Die physikalisch korrekt berechnete Umgebung besteht aus sieben Millionen Polygonen samt dynamischer Beleuchtung und Schatten, mehrschichtigen Texturen, volumetrischen Effekten und Post-Processing.

Möglich wird diese Grafik durch PC-Streaming: Hololens 2 sendet sämtliche Sensordaten der AR-Brille an einen PC, der alle nötigen Berechnungen lokal durchführt und die Bilddaten drahtlos an die Hololens zurückschickt. Wie das funktioniert, erklärt Microsoft in einer PC-Streaming-Anleitung.

Unreal Engine unterstützt jetzt Hololens 2

Gerendert wird die Grafik in der Unreal Engine. Epic veröffentlichte im September Version 4.23 der Grafikengine, die erstmals offizielle Unterstützung für Hololens 2 bietet.

Das PC-Streaming dient nicht nur Demonstrationszwecken: Es soll Studios die Entwicklung von Hololens-2-Inhalten erleichtern, da man Apps nicht zuerst auf die AR-Brille laden muss.

Das Streaming funktioniert in der vorgesehenen Qualität nur mittels eines lokalen Netzwerks, Streaming via Internet würde die Bandbreite und Latenz beeinträchtigen, schreibt Epic.

Ganz neu ist die Demo übrigens nicht: Microsoft wollte sie auf der Microsoft Build 2019 während einer Keynote vorführen, was aufgrund eines technischen Malheurs aber nicht gelang.

Titelbild: Epic, Via: Road to VR

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