Acers Windows-VR-Brille OJO 500 ist ab sofort verfügbar. Enthüllt wurde sie schon vor über einem Jahr, im November 2018 hätte sie ursprünglich erscheinen sollen.

Im August 2018 enthüllte Acer auf der IFA in Berlin überraschend die Windows-VR-Brille OJO 500: Das modular aufgebaute Gerät richtet sich – wie so viele VR-Brillen in diesen Tagen – in erster Linie an Betreiber von VR-Spielhallen und an Unternehmen statt an Endverbraucher. Verkauft wird die VR-Brille aber an jedermann.

Die Besonderheit der OJO-Brille ist, dass sie sich recht einfach auseinanderbauen lässt: Gehäuse und Kopfhalterung können getrennt werden für eine einfachere Reinigung. Andere Windows-VR-Brillen bieten diese Funktion nicht. Außerdem bietet OJO Auswahl zwischen Kopfhalterungen mit unterschiedlich dicker Polsterung sowie mit integrierten Lautsprechern im Kopfband oder mit Kopfhörern. Der Augenabstand kann mechanisch justiert werden bis zu einem Abstand von maximal 69 mm.

Beim Display hingegen setzt Acer weiter auf den Windows-VR-Standard-LC-Screen mit 1.440 mal 1.440 Bildpunkten pro Auge, einer Sichtfeldweite von ungefähr 100 Grad und einer Bildwiederholrate von 90 Hertz. Die Pixeldichte gibt Acer mit 706 ppi an. Auch bei den VR-Controllern handelt es sich um Windows-VR-Standardware.

Weitere Verschiebungen muss man nicht befürchten: OJO ist ab sofort für 450 Euro direkt bei Acer verfügbar.

Was wird aus StarVR?

Das OJO 500 mit reichlich Verspätung doch noch auf den Markt kommt, kann als Hoffnungsschimmer gesehen werden für Acers zweite VR-Brille StarVR. Auch die wurde seinerzeit auf der IFA erneut vorgestellt. StarVR ist ein 2016 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen zwischen Starbreeze und dem Hardware-Hersteller Acer. Die Schweden halten 33,3 Prozent und besitzen die Marken- sowie Technologierechte an StarVR One. Acer hält die restlichen 66,6 Prozent, das Unternehmen kaufte sie im Oktober 2017.

Die gleichnamige Brille StarVR richtet sich ebenfalls an Arcades und die Industrie, glänzt aber im Unterschied zu OJO mit Hightech-Spezifikationen. Technisch war das Gerät ausentwickelt, die Vermarktung geriet aber wegen einer Insolvenz des Erfinderstudios Starbreeze ins Stocken.

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