Einige Brillenhersteller balgen sich um Anteile im Highend-XR-Markt für die Industrie. Dazu gehört auch das tschechische Unternehmen Vrgineers, das für die eigene VR-Brille XTAL bald eine AR-Erweiterung anbietet.

Mit der Profibrille XTAL bieten die Tschechen Geschäftskunden eine Highend-Brille an: Highlights sind die beiden hochauflösenden OLED-Displays mit 2.560 mal 1.440 Bildpunkten und ein weites 180-Grad-Sichtfeld. Für 4.900 Euro zuzüglich Steuern wird das Gerät derzeit vertrieben.

So wie die direkte Konkurrenz Varjo mit XR-1 kündigt jetzt auch Vrgineers ein Augmented-Reality-Upgrade für die eigene VR-Brille an: Zwei Weitwinkelkameras werden an der Vorderseite angebracht und streamen ein Videobild der Außenwelt auf die Brillen-Displays. Dort kann das Bild dann digital verändert und erweitert werden.

Durch die Kameras soll XTAL zukünftig auch Inside-Out-Tracking sowie Handtracking bieten. Das Zusatzmodul wiegt rund 42 Gramm, die Brille insgesamt liegt so bei circa 810 Gramm – leicht ist das nicht.

Für Designer und angehende Piloten

In einer Videodemonstration (siehe unten) zeigt das Unternehmen, wie die aufgerüstete XTAL-Brille durch die Kameras Objekte in der realen Umgebung erkennt und digital umreißt. Mittels Rucksack-PC kann sich der Brillenträger recht frei durch die Umgebung bewegen.

Denkbar ist, dass so eine Technologie zum Beispiel beim Design von Autos oder der Innene…

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