Das Schweizer Start-up Creal arbeitet an einem vielversprechenden AR-Display. Dank frischem Kapital und neuen Fachkräften könnte die Technologie schon bald Marktreife erreichen.

Creal will eines der größten Probleme von XR-Displays lösen und variable Fokusebenen ermöglichen. Was heißt das?

Wenn das Auge einen Gegenstand in unmittelbarer Nähe fokussiert, sollte der Hintergrund unscharf werden und umgekehrt. Bei XR-Brillen ist das nicht der Fall, weil die Geräte eine fixe Fokusebene haben: Digitale Welten und AR-Objekte erscheinen gleichmäßig scharf, unabhängig davon, was man fokussiert. Dies führt zum sogenannten Vergence-Accommodation-Konflikt, der mit Augen- und Kopfschmerzen sowie Unwohlsein einhergehen kann.

Creal arbeitet an einem Lichtfelddisplay, das variable Fokusebenen simuliert und auf diese Weise ein angenehmes und natürliches Seherlebnis mit AR-Brillen ermöglicht. Das Start-up will eine besonders effiziente und verlässliche Lösung für das Problem gefunden haben, die eine hervorragende Bildqualität liefert und keines Eye-Trackings bedarf.

Wie schwierig ein solche Vorhaben ist, zeigt Facebooks XR-Forschung: Mehr als fünf Jahre brauchte eine Gruppe hochspeziali…

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