Selbst die fortschrittlichsten AR-Brillen bieten ein zu enges Sichtfeld, um für Endverbraucher interessant zu sein. Der Displayhersteller Ostendo will das Problem dank einer neuen Displaytechnologie gelöst haben.

Ostendo wurde 2005 im kalifornischen Carlsbad gegründet und erhielt bislang mehr als 200 Mio. US-Dollar Risikokapital. Das Unternehmen nennt seine aus Display und Optik bestehende Technologie QPI (Quantum Photonic Imaging), verrät jedoch keine Einzelheiten zu dessen Funktionsweise. Es soll sich jedoch um eine neue Art handeln, wie Licht generiert, gesteuert und ins Auge des AR-Nutzers geleitet wird.

Um weitere Investoren und erste Kunden zu gewinnen, hat Ostendo ein Referenzdesign für AR-Brillen vorgestellt (siehe Titelbild). Es soll relativ schlank gebaut sein und ein Sichtfeld von 150 Grad bieten. Das wäre dreimal so groß wie jenes der Highend-AR-Geräte Hololens 2 und Magic Leap 1 und überträfe selbst die meisten VR-Brillen (Vergleich).

Das weite Sichtfeld erreicht Ostendo durch das Zusammenschalten mehrerer QPI-Displays, sodass diese bis an den Rand der Linse reichen. Die Größe und das Gewicht der AR-Brille soll dadurch nicht beeinträchtigt werden, sagt Gründer und CEO Hussein El-Ghoroury gegenüber Forbes.

Ostende QPI Display Size

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