Instagram: Mit Coronavirus spaßt man nicht

Instagram: Mit Coronavirus spaßt man nicht

Habe ich Coronavirus oder nicht? Ein AR-Filter wird’s nicht klären.

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Ist es Satire oder kann es weg? Facebook hat sich im Kontext des Coronavirus bei Instagram für letzteres entschieden und löscht ab sofort Augmented-Reality-Filter, die behaupten, das Virus vorherzusagen, zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu heilen.

Außerdem wird die Suche nach AR-Filtern mit COVID-19-Bezug unterdrückt, es sei denn, die Filter wurden in Partnerschaft mit „anerkannten Gesundheitsorganisationen“ erstellt. Bereits veröffentlichte Coronavirus-Filter wurden von Instagram entfernt. Filter in der Freigabeschleife werden abgelehnt.

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Die AR-Effekte zur Viruskrise tauchten in den letzten Tagen vermehrt auf: meist in Form eines digitalen Mundschutzes, von animierten Viren, die in der Luft wabern, oder als gamifizierter Filter, der per Zufallsprinzip eine Coronavirus-Diagnose stellt.

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Keine Filterfreiheit bei Instagram: Facebook reguliert AR-Effekte

Laut Facebook nutzten innerhalb von zwölf Monaten rund eine Milliarde Menschen AR-Filter auf Facebook-Plattformen. Erstellt werden sie recht einfach mit Facebooks Filter-Software „Spark AR“.

Seit Sommer 2019 darf bei Instagram jedermann eigene AR-Filter hochladen. Programmierkenntnisse sind keine Voraussetzung. Entsprechend wird gerade Instagram mit Filtereffekten geflutet.

Zuletzt verbannte Facebook Beauty-Filter von Instagram, die das Gesicht mit digitalen Effekten an gängige Schönheitsideale anpassen. Beispielsweise wird die Nase schmaler oder die Wangenknochen werden höher.

Quelle: Spark AR / Facebook

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