Der “Positron Voyager” Bewegungsstuhl soll aus einfachen 360-Videos eine vollimmersive Virtual-Reality-Reise machen. Intel ergänzt zu den Bewegungen eine Geruchssimulation.

Auf den ersten Blick erinnert der “Voyager”-Drehstuhl an einen Kugelsessel, wie sie in den 60er-Jahren modern waren. Doch bei der Optik endet der Retro-Charme auch schon.

Im Sessel sind Motoren verbaut, die den Nutzer synchron zu den Bildern in der VR-Brille drehen und kippen können. Das klingt zwar banal, ist es aber nicht. Richtig eingesetzt können solche kleinen Bewegungen enorm auf die Immersion in Virtual Reality einzahlen und die visuelle Fortbewegung glaubhaft durch eine physische Komponente ergänzen.

Laut dem Hersteller reduziert der Effekt die unangenehme Motion Sickness massiv, statt 20 Prozent sollen nur mehr 0,2 Prozent der Nutzer über VR-Übelkeit klagen.

Auf die Spitze trieb es Intel auf einer Fachkonferenz in Las Vegas. Zusätzlich zur Bewegungssimulation wurden Duftzerstäuber im Gehäuse installiert, die passend zur Szene Gerüche nach Parfüm und Moschus freisetzten.

Das Kino der Zukunft als Erlebnis für alle Sinne

Jeffrey Travis, CEO von Positron, hält große Stücke auf solche sensorischen Erweiterungen. “Es ist nicht nur das, was man in der VR-Brille sieht. Es geht darum, wie man sich bewegt, wie der Regisseur den Nutzer durch die Story führen kann. Es ist der Sound und die Haptik, die man im Rücken spürt. Man verliert sich in der Handlung.”

Ein Entwickler von Intel bezeichnet…

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