Das auf 3D-Tiefensensoren spezialisierte Unternehmen Occipital stellt das neueste Produkt vor: Mit “Structure Core” sollen sich Roboter, Drohnen oder AR-Brillen präzise im Raum orientieren können.

Der neue Structure-Core-Sensor hat alle benötigten Bauteile fürs Tiefenscanning an Bord inklusive eines für Computer-Vision-Berechnungen optimierten Prozessors. Der Vorgänger-Sensor musste noch mit einem iPad verbunden werden und griff auf dessen Kamera und Sensoren zurück.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist Structure Core nicht mehr auf ein iPad angewiesen. Sämtliche Hardware ist an Bord. Bild: Occipital

Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist Structure Core nicht mehr auf ein iPad angewiesen. Sämtliche Hardware ist an Bord. Bild: Occipital

Der neue Sensor soll, befreit vom Tablet-Zwang, für deutlich mehr Anwendungsszenarien geeignet sein. Occipital nennt als Beispiele Augmented Reality, Mixed Reality, 3D-Mapping, Roboter und Drohnen.

Im Gehäuse stecken neben dem Computer-Vision-Prozessor zwei Infrarotkameras, ein Laserprojektor sowie eine inertiale Messeinheit mit sechs Freiheitsgraden. Die Bilddaten können in Echtzeit via USB-Type-C übertragen werden.

Structure Core kommt in zwei Variationen: einmal mit einer 160-Grad-Weitwinkelkamera, die besonders robustes Raumtracking ermöglichen soll, sowie mit einer 85-Grad-RGB-Kamera für Farbwahrnehmung, beispielsweise für eine bessere Wegfindung bei einem Roboter.

Je nach Anwendungsszenario hilft die Tracking- oder die Farbkamera mehr. Bild: Occipital

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