Laut Magic-Leap-Gründer Rony Abovitz gibt es keine Abkürzungen für hochwertige Augmented Reality. Das System erscheine, wenn es fertig sei.

Bei Twitter meldet sich Abovitz in zahlreichen Kurznachrichten zu Wort und prahlt: “Fast jeder, der bei uns zu Besuch war, stellt hinterher die Realität in Frage.”

Das Startup arbeitet an einer fortschrittlichen Augmented-Reality-Brille, die digitale Welt und Realität glaubhaft vermischen und auf lange Sicht das Smartphone ersetzen soll. Für diese Mission bekam Magic Leap rund zwei Milliarden US-Dollar von namhaften Investoren wie Google und Alibaba. Erst vor wenigen Wochen wurden erneut 502 Millionen US-Dollar eingeworben.

Weshalb die Entwicklung der AR-Brille so lange dauert – seit 2014 – und welche Technologie in dem Gerät steckt, ist ein Geheimnis. Bei den Displays scheint sich das Unternehmen laut Medienberichten verrannt zu haben. Die Investoren wurden mit einem aufwendigen Lichtfeld-Screen begeistert, der offenbar noch nicht miniaturisierbar ist. Zuletzt äußerten sich ehemalige Angestellte kritisch zum Entwicklungsfortschritt.

Abkürzen verboten

Zum Stand des Systems sagt Abovitz: “Wir testen es auf alle erdenklichen Arten – und verkaufen es, wenn es fertig ist.” Jeder an seiner Stelle würde auf die gleiche Art hand…

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Apple waits, Oculus goes | Alle Folgen



Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.