Nach Facebook und Snap steigt jetzt auch Google in den Markt für AR-Filter ein. Mit YouTube wirft das Unternehmen direkt sein Video-Schwergewicht in den Ring.

Besonders lang musste Google wohl nicht über das erste Anwendungsszenario für YouTube-AR nachdenken: Schönheitstipps klicken bei YouTube hervorragend und virtuelles Makeup funktioniert gut in Augmented Reality.

In die YouTube-App fürs Smartphone integriert Google jetzt neu die Funktion “AR Beauty Try-on”. Die Zuschauerin sieht zwei Videofenster:

Im oberen führt die Influencerin im gewohnten Format den Lippenstift an sich selbst vor.

Im unteren Fenster sieht die Zuschauerin sich selbst und kann den beschriebenen Lippenstift mittels AR-Effekt digital in verschiedenen Farbtönen auftragen.

Die Entwicklung des AR-Filters ist noch in einer frühen Phase und wird ausgewählten YouTubern angeboten. Laut Google waren bei erstens Tests 30 Prozent der Zuschauerinnen bereit, den Effekt auszuprobieren.

Google goes 3D

Ergänzend zum AR-Lippenstift stellt Google das 3D-Werbeformat “Swirl” vor, das auch mit VR-Brillen kompatibel ist.

Unternehmen können ihr Produkt interaktiv in 3D anzeigen: Zielgruppen können es drehen oder auseinanderziehen, um das Innenleben zu betrachten. Swirl-Anzeigen können über Googles 3D-Datenbank Poly erstellt werden oder über den Google Web Designer.

Erst vor wenigen Tagen rollte Google 3D-Objekte in der Websuche aus. Sucht man beispielsweise nach einem Waschbär, erscheint ein animierter 3D-Waschbär in der Suche, den man über die Smartphone-Kamera in Lebensgröße in die Umgebung projizieren kann.

Quelle: Google Blog; Titelbild: Google

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