Jetzt also doch: Mit Meta ist es vorbei. Die Vermögenswerte wechseln den Eigentümer, die vorhandene Hardware soll weiter unterstützt werden.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Meta noch eine Pressemitteilung, dass der Betrieb entgegen der Pleite-“Gerüchte” weitergehe und Hardware entwickelt werde.

Dass diese Botschaft nur ein Täuschungsmanöver war, zeigt sich jetzt: Meta hat die eigenen Vermögenswerte an ein unbekanntes Unternehmen verkauft.

Den Namen des Käufers kennt allein Meta-Gründer Meron Gribetz  – er verrät allerdings nur, dass es sich um einen “bekannten Namen” handele. Zum Erlös äußert sich Gribetz nicht konkret, allerdings reiche das Geld nicht, um die Schulden des Unternehmens zu begleichen.

Meta hat laut Gribetz circa 85 bis 90 Prozent des vorhandenen Inventars der Meta-2-Brille (Testbericht) verkaufen können. Gescheitert sei sein Unternehmen letztlich daran, dass US-Unternehmen ihre Investitionen in AR und VR in den letzten drei Jahren deutlich reduziert hätten. Die Zahlungen, die Meta aus China hätte erhalten können, seien an Trumps Handelskrieg gescheitert.

Nach Oculus Rift, HTC Vive und Hololens noch etwas Spielgeld übrig? Vielleicht darf es ja die Entwicklerversion der neuen Meta 2 Augmented-Reality-Brille sein.

Die Rechte an der Meta AR-Brille liegen jetzt bei einem unbekannten Eigentümer. Bild: Der unbekannte Eigentümer

Laut Gribetz hat sich der unbekannte Käufer bereiterklärt, die auf dem Markt befindlichen Meta-Brillen weiter zu unterstützen. Die Hardware habe “ein gutes Zuhause” gefunden und “hoffentlich weiter eine Zukunft”. Ob der neue Eigentümer auch Metas Angestellte übernimmt, ist nicht bekannt, ebenso wie Gribetz weiterer Werdegang. Der Branche will er treu bleiben.

Insgesamt sammelte Meta seit der Gründung 2012 bis 2016 circa 73 Millionen US-Dollar ein. Es beteiligten sich 24 Investoren an dem AR-Startup, unter anderem investierten Lenovo, Tencent, Dolby und Comcast. In Bestform wurden die AR-Brillen-Spezialisten auf einen Unternehmenswert von 300 Millionen US-Dollar geschätzt.

Quelle: Techcrunch

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