Das auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellte ARKit 3 bringt neue, leistungshungrige AR-Funktionen. Was sie bringen, konnten Journalisten vor Ort an einer neuen Mehrspielerdemo sehen.

Letztes Jahr demonstrierte Apple die Mehrspielertauglichkeit des ARKit 2 am Beispiel des AR-Physikspiels “Swift Shot”. 2019 folgt das AR-Bowlingspiel “Swift Strike” (siehe Video unten).

Auch hier können erneut zwei Spieler mit iPads am gleichen räumlich synchronisierten AR-Geschehen teilhaben. Das Besondere an Swift Strike: Es führt eine Reihe neuer Funktionen des ARKit 3 vor wie fotorealistisches AR-Rendering, lebensechte Physik und einen Verdeckungseffekt für menschliche Körper.

Das Ziel des Spiels ist, eine riesige, nur digital existierende Bowling-Kugel ins gegnerische Feld zu rollen und die dort befindlichen Kegel umzustoßen.

Nur für die neueste Gerätegeneration

CNET konnte die AR-Erfahrung ausprobieren und fand sie ebenso unterhaltsam wie physisch anstrengend. Das Video unten zeigt die AR-Simulation, die realistischer wirkt als frühere Demos. Die Körper der Spieler und die Bowling-Kugel verdecken sich zudem gegenseitig, als wäre die Kugel echt.

Der größte Spaßhemmer ist, dass man die Mischrealität nur auf dem kleinen Bildschirm des iPad sieht. Eine stereoskopische AR-Brille mit weitem Sichtfeld würde das Erlebnis deutlich aufwerten. Zwar soll Apple unter Hochdruck an einem Mixed-Reality-Gerät arbeiten, ob und wann es erscheint, ist jedoch nicht bekannt.

Die fortschrittlichsten Funktionen des ARKit 3 wie Körperverdeckung und -erfassung werden laut Apple nur mit Geräten funktionieren, die den neuesten Mobilprozessor A12 verbaut haben. Dazu gehören das iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR sowie 11 und 12,9 Zoll großen iPad Pros. Die Installationsbasis dürfte damit wesentlich kleiner ausfallen als beim ARKit 2, das auch ältere Geräte unterstützt.

Mehr Informationen zu Apples AR-Ankündigungen auf der WWDC gibt es hier.

Titelbild: EFTMOnline (Screenshot bei Youtube), Quelle: CNET

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