Apple VR-Brille: Deutlich leichter als Quest 2?

Apple VR-Brille: Deutlich leichter als Quest 2?
Update: 09.03.2021

Apple-Analyst Ming-Chi Kuo ergänzt weitere Details zu Apples VR-Brille. Demnach soll das Gerät insgesamt 15 optische Kameramodule verbaut haben.

Allein acht Kameras sollen für die AR-Videodurchsicht verantwortlich sein, also für das Streaming der Außenwelt in die VR-Brille und die korrekte Platzierung von AR-Objekten. Sechs Module kämen für „innovative Biometrik“ zum Einsatz. Damit dürfte zum Beispiel das Eye-Tracking gemeint sein. Eine einzelne Kamera diene der Erkennung der Umgebung.

Frühere Berichte sprachen ebenfalls von mehr als einem Dutzend Kameras (siehe Sammelartikel zu Apples VR-Brille).

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Quelle: Macrumors

Ursprünglicher Artikel vom 8. März 2021:

Die Gerüchte um Apples VR-Brille reißen nicht ab. Einem neuen Bericht zufolge könnte das Gerät ungewöhnlich leicht und nicht ganz so teuer werden wie von Insidern angenommen.

Apples VR-Brille soll Mitte 2022 auf den Markt kommen, gefolgt von einer AR-Brille in 2025 und AR-Kontaktlinsen zwischen 2030 und 2040, schreibt Macrumors. Die Webseite beruft sich auf Nachforschungen des Apple-Analysten Ming-Chi Kuo.

Kuo gilt als relativ verlässliche Quelle, korrigiert seine zeitlichen Prognosen jedoch immer wieder. In Kuos letztem Bericht von Anfang 2021 hieß es beispielsweise, dass Apple 2021 in den XR-Markt einsteigen will. Gut möglich, dass der Konzern seine Pläne geändert hat. Ein Marktstart 2022 würde sich mit Prognosen aus anderen Apple-Leaks decken, die wir in unserem Sammelartikel zu Apples VR-Brille zusammengefasst haben.

Apples VR-Brille: Durchbruch bei Formfaktor und Gewicht?

Das im nächsten Jahr erscheinende Gerät soll VR und AR beherrschen, letzteres über Videodurchsicht. Auch dieses Detail stimmt mit früheren Berichten überein.

Apple habe mehrere Prototypen entwickelt, die 200 bis 300 Gramm wiegen. Sollte Apple gewisse „technische Probleme“ lösen können, werde das finale Produkt auf ein Gewicht von 100 bis 200 Gramm kommen, schreibt Kuo. Zum Vergleich: Das derzeit führende autarke VR-Gerät, die Oculus Quest 2 (Infos), wiegt circa 500 Gramm. Das Titelbild stammt von der Webseite The Information und soll einen Prototyp von Apples VR-Brille aus 2020 zeigen.

Das Gerät werde portabel, aber nicht ganz so mobil wie ein iPhone, heißt es weiter in Kuos Bericht. Mit der Technik solle sich in Zukunft auch die Mobilität verbessern, heißt es weiter.

Kuo schreibt in Übereinstimmung mit einem Leak aus dem Oktober 2020, dass Apple auf Micro-OLED-Displays von Sony setzt. Das Gerät solle etwa so viel kosten wie ein Highend-iPhone und in den USA für circa 1.000 US-Dollar auf den Markt kommen. Frühere Berichte gingen von einem Preis von 3.000 US-Dollar aus.

Apple Glass lässt noch auf sich warten

Zum Vergleich: Die ebenfalls autarke VR-Brille Oculus Quest 2 (Test) kostet in den USA 299 US-Dollar. Kuo glaubt allerdings, dass die Hardware-Spezifikationen des Geräts eine „signifikant bessere immersive Erfahrung als existierende VR-Produkte“ liefern werden. The Information sprach Anfang Februar davon, dass zwei 8K-Displays verbaut sind. Die Auflösung wäre damit um ein Vielfaches größer als bei aktuellen VR-Brillen.

Auch zu den Anwendungen äußert sich Kuo. So solle die Integration in Apples videobezogene Apps wie Apple TV+ und Apple Arcade eines der Hauptverkaufsargumente werden.

Kuo kommt zuletzt auf Apples AR-Brille zu sprechen, die laut seinen Informationen „frühestens 2025“ erscheinen soll. Er geht sogar davon aus, dass noch kein Prototyp des Geräts existiert. Frühere Berichte gingen von einem Marktstart in 2023 aus.

Der Apple-Analyst blickt noch weiter in die Zukunft und spricht von AR-Kontaktlinsen, die für irgendwann nach 2030 geplant seien. Zwar gibt es schon Start-ups, die an dergleichen Technologie arbeiten, die ist jedoch lange nicht reif für den Massenmarkt.

Quelle: Macrumors, Titelbild: The Information

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