Oculus Quest ist Facebooks bislang ambitioniertester Versuch, Virtual Reality im Mainstream zu etablieren. Kann Quest das gelingen, was Rift und Go verwehrt blieb?

Der Analyst Tim Merel vom auf Mixed Reality spezialisierten Marktforschungsunternehmen Digi-Capital sieht wenig Chancen, dass Facebooks neue Gamer-Brille Oculus Quest deutlich erfolgreicher wird als die Vorgängerbrillen Go und Rift.

Für 2019 erwartet Digi-Capital kein signifikantes Marktwachstum. Das sieht Merel frühestens ab 2020 oder 2021 mit der zweiten Generation Standalone-VR-Brillen.

Oculus Quest ist für Gamer – oder doch nicht?

Als Grund für seine Zurückhaltung nennt Merel fehlende Software, die Nutzer zum Brillenkauf motiviert. In der Entertainment-Branche sei die Konkurrenz stark.

“Eine der Herausforderungen von VR ist der primäre Fokus auf das Entertainment (Games und Videos), das ungeachtet der höheren Immersion einfacher und günstiger auf existierenden Geräten zu haben ist”, schreibt Merel in seiner Analyse.

Facebook will Oculus Quest noch stärker als Rift und Go als Spielegerät – oder “VR-Konsole” – am Markt platzieren, was Merel nicht überzeugt. Er geht davon aus, dass die mobile Hardware die Leistungsfähigkeit der VR-Brille und damit die Attraktivität für Spieler einschränkt.

MIXED.de XR-Podcast - jetzt reinhören

Aktuell: Ist KI wirklich intelligent? | Alle Folgen


Hinweis: Links auf Online-Shops in Artikeln können sogenannte Affiliate-Links sein. Wenn ihr über diesen Link einkauft, erhält MIXED.de vom Anbieter eine Provision. Für euch verändert sich der Preis nicht.