Xiaomi stellt neue Tech-Brille mit Sony Micro OLED vor

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Xiaomi bringt in China eine neue Tech-Brille mit Kamera und Bildschirm auf den Markt.

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Der chinesische Smartphone-Riese Xiaomi zeigt die neue Kamera- und Datenbrille „Mijia“, die auf den ersten Blick an Google Glass erinnert. Das liegt am auffälligen Bildschirm, der vor dem Brillenglas schwebt, anstatt darin eingelassen zu sein. Zusätzlich wird eine Kamera ans Brillengestell geklippt.

Helles Display

Der Micro-OLED-Bildschirm wird von Sony geliefert und bietet eine Auflösung von 3,281 ppi bei einer maximalen Helligkeit von 3000 Nits. Das ist hell genug für Innenräume und kann je nach Lichtsituation auch draußen brauchbar sein.

Für sonnige Tage empfiehlt Display-Experte Karl Guttag 7000 bis 10000 Nits. Zum Vergleich: Magic Leap 2 soll circa 2000 Nits erreichen, Hololens 2 rund 500, Metas HDR-Prototypen schafft bis zu 20000 Nits.

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Xiaomi verbaut zudem einen 8-Kern-Prozessor von Qualcomm, drei Gigabyte Arbeitsspeicher, dual Wi-Fi und Bluetooth 5.0. Der integrierte Akku hat 1020 mAh und soll in 30 Minuten eine 80-Prozent-Ladung erreichen.

Kamerabrille mit HUD-Funktion

Ähnlich wie Metas Ray-Ban Stories, die nur Kameras und keinen Bildschirm verbaut hat, vermarktet Xiaomi Mijia primär als Kamerabrille für Fotos und Videos aus der Ego-Perspektive, wie der folgende Spot zeigt.

Allerdings soll die Mijia-Brille per Software-Update HUD-Funktionen bekommen, etwa für Übersetzungen und Navigation oder das Einblenden von Smartphone-Nachrichten (Screencasting).

Xiaomi zeigte diese Anwendungsszenarien Ende letzten Jahres in einer Konzeptstudie für eine Tech-Brille, die wohl die Grundlage für Mijia war. Das Konzeptgerät kommt allerdings deutlich schlanker und alltagstauglicher daher.

Die Mijia-Brille kommt in China für Endverbraucher:innen auf den Markt. Der Vorbestellpreis liegt bei 370 US-Dollar, der finale Preis dann bei 400 US-Dollar. Die Vorbestellungen starten am 3. August.