Der Tod eines Schauspielers ist dank moderner CGI für Filmstudios kein Problem mehr. Handelt es sich dabei um die Erhaltung schöner Erinnerungen oder um makabre Geldmacherei?

Worldwide XR ist ein neu gegründetes Unternehmen von CMG Worldwide und Observe Media. Während sich letzteres darauf spezialisiert hat, mediale Inhalte auch und vor allem im Bereich XR zu produzieren, liefert CMG die Rechte an vielen verstorbenen Schauspielern, Sportlern und Künstlern. Durch die Fusion sollen die beiden Bereiche vereint und tote Personen des öffentlichen Lebens für diverse Produktionen wieder lebendig gemacht werden.

Worldwide XR: Der Tod soll nicht vor Wiederverwendung schützen

Ein Projekt von Worldwide XR ist bereits bekannt. Dabei handelt es sich um den Kriegsfilm Finding Jack. In der Hauptrolle: James Dean, verstorben 1955 im Alter von 24 Jahren.

Um Dean wiederzubeleben, wird modernste CGI-Technik in Kombination mit vorhandenem Filmmaterial genutzt. Eine alternative Möglichkeit ist es, einen lebenden Schauspieler die Rolle übernehmen zu lassen und anschließend das Gesicht des Verstorbenen darüberzulegen. So wurde beispielsweise Prinzessin Leia in Star Wars: Rogue One (Amazon-Link) erschaffen.

Während sich Anton Ernst, Regisseur von Finding Jack, bei der Familie von Dean für die Kooperation bedankt, ist Mark Roesler, der Gründer von CMG Worldwide, der Meinung, dass diese gar nicht erst notwendig sein sollte.

Laut Roesler sollten Name und Ausseh…

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