WebVR: Chrome für Android unterstützt ab sofort VR im Browser

WebVR: Chrome für Android unterstützt ab sofort VR im Browser

Update vom 15. Dezember 2016:

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Ab sofort ist Chrome 56 für Android in der Beta-Version verfügbar und unterstützt erstmals offiziell WebVR. Entwickler können sich hier für Origin Trial anmelden, um das Feature zu aktiveren.

Über die WebVR-Schnittstelle haben Entwickler Zugriff auf In- und Output von VR-Brillen wie Daydream View. Außerdem stehen Daten zur Position und Orientierung des Nutzers zur Verfügung, sodass stereoskopische 3D-Szenen an das Headset gesendet werden können. Die Gamepad-API gibt Zugriff auf Bewegungscontroller wie die Fernbedienung von Daydream View.

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Für Version 57 des Browsers kündigt Google bereits Verbesserungen bei der Performance an. Desktop-Browser und Google Cardboard sollen ebenfalls Bestandteil zukünftiger Updates sein. WebVR-Unterstützung für die reguläre Version des mobilen Chrome Browser wurde für Januar angekündigt.

Wer sich in die Entwicklung mit WebVR einarbeiten will, findet hier wertvolle Ressourcen und Praxisbeispiele. Seit wenigen Tagen ist die Entwicklerversion von Facebooks experimentellem WebVR-Browser Carmel für Oculus Rift erhältlich.

Ursprünglicher Artikel vom 7. November 2016: WebVR für Google Chrome soll im Januar starten, Beta ab Dezember

Das Internet als Vorstufe des Metaverse zu bezeichnen, scheint nicht allzu vermessen. Mit WebVR bekommt die Browser-Umgebung eine neue Dimension.

Schon länger bieten Chrome-Entwickler experimentelle Versionen des Browsers an, mit denen VR-Anwendungen direkt im Netz laufen. Ab Januar möchte Google die virtuelle Realität offiziell im Chrome-Browser implementieren. Eine Beta-Version geht schon im Dezember an den Start.

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Google plant weiterhin die Browserumgebung „Chrome VR Shell“, mit der auch herkömmliche 2D-Seiten mit der VR-Brille angesehen werden können. Da VR-Inhalte anfänglich noch rar gesät sein dürften, ist das allemal besser als ständig zwischen VR-Brille und Monitor zu wechseln, wenn man im Netz unterwegs ist.

Vorerst wird nur der mobile Chrome-Browser mit der WebVR Version 1.1 fit gemacht für die VR-Brille. Die Desktop-Variante folgt später.

Unklar ist, ob Google vorerst nur die Pixel-Geräte gezielt für Daydream View unterstützt oder ob sämtliche Highend-Smartphones mit dem WebVR-Standard laufen werden. Unterstützung für ältere Smartphones ergibt keinen Sinn: Die Geräte sind zu langsam für die anspruchsvollen Berechnungen.

WebVR könnte in 2017 massiv an Bedeutung gewinnen. Das liegt zum einen daran, dass Google mit Chrome, Mozilla mit Firefox, Microsoft mit Edge und Facebook mit Carmel Browser auf den Markt bringen, die Virtual-Reality-Inhalte darstellen und abspielen können.

Zum anderen könnte Microsofts kürzlich angekündigter Vorstoß in PC-VR dabei zuträglich sein, VR-Anwendungen im Browser populär zu machen. Die neuen VR-Brillen von Acer, HP und Co. laufen mit der Windows Oberfläche und werden wie Monitore vermarktet. VR im Browser ist für viele Nutzer der denkbar einfachste Weg, um an neue Inhalte zu gelangen.

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