Das UK-Startup WaveOptics schließt seine dritte Investitionsrunde ab. Rund 39 Millionen US-Dollar sind zusammengekommen. Das Kapital soll in die Erhöhung der Produktionskapazitäten fließen.

WaveOptics will Wellenleiterdisplays entwickeln, die kompakt und kostengünstig herzustellen sind und dabei die bestmögliche Bildqualität bieten.

Die gleiche Art von Display kommt in AR-Brillen wie Hololens und Magic Leap One zum Einsatz. Die Sichtfeldweite von WaveOptics’ Displays ist wie bei diesen Produkten jedoch recht klein: Auf der offiziellen Seite spricht das Unternehmen von 40 Grad.

Das Interesse seitens Hersteller sei dennoch groß: 2019 soll das Startup eine Reihe “bedeutender Partnerschaften” an Land gezogen haben, sagt CEO David Hayes. Die Kunden sollen rasche Fortschritte bei der Entwicklung eigener Produkte auf Basis von WaveOptics’ Wellenleiterdisplays machen.

Anhaltender Geldfluss

Einer der Partner ist das chinesische Unternehmen Rokid, das die Technologie in die USB-C-Datenbrille Project Aurora integrierte (siehe Titelbild). WaveOptics’ schloss außerdem eine Partnerschaft mit dem Elektronikhersteller Goertek, mit dem Ziel, kostengünstige Massenfertigung der Displays zu ermöglichen.

WaveOptics erhielt im Dezember 2018 26 Millionen US-Dollar in der dritten Investitionsrunde. Nun sind weitere 13 Millionen US-Dollar hinzugekommen. Goertek gehört zu den Hauptinvestoren der jüngsten Tranche. Bereits im Sommer 2017 konnte sich das Startup 16 Millionen US-Dollar sichern.

Das frische Kapital soll in die Niederlassungen in den USA, im Vereinigten Königreich und Asien und in die Erhöhung der Produktionskapazitäten fließen.

Titelbild: Rokid / WaveOptics, Quelle: Venturebeat

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