Der britische Wellenleiter-Spezialist Wave Optics und der chinesische Hardwarehersteller Goertek kooperieren. Ziel ist die Massenfertigung günstigerer Wellenleiter-Displays für Datenbrillen.

Wave Optics hat sich auf die Entwicklung von Wellenleiter-Displays spezialisiert, wie sie in Microsofts Hololens und Magic Leap One zum Einsatz kommen. Für die Weiterentwicklung der eigenen Displaytechnologie erhielt das 2014 gegründete UK-Startup bislang 25 Millionen US-Dollar von Investoren wie Bosch.

Gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Goertek, der unter anderem VR-Brillen für Qualcomm und Kopin produziert, sollen die Displays jetzt in die Massenfertigung gehen.

Laut einer früheren Schätzung könnten so schon im kommenden Jahr AR-Brillen zu einem Preis von circa 600 US-Dollar auf den Markt kommen – vorausgesetzt, dass sich ein Hersteller entscheidet, die Displays einzukaufen und in ein Produkt zu integrieren.

Die Preisangabe dürfte sich auf eine einfache Datenbrille (Smart Glasses) beziehen. Eine Datenbrille blendet zwar Informationen digital ins Sichtfeld ein, anders als Microsofts Hololens oder Magic Leap One versucht sie allerdings nicht, digitale 3D-Objekte täuschend echt mit der Realität zu verschmelzen.

So eine Datenbrille ist eher wie ein Smartphone für die Nase, wenn man so will, und kommt im Vergleich zu einer ausgewachsenen AR-Brille mit recht einfacher Hardware aus. Dafür kann sie so unauffällig gebaut werden wie eine herkömmliche Brille.

Der MIXED.de XR-Podcast #179

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