VRODOCAST #80: Outdoor-VR, Twitch-VR und virtuelle Gruppentherapie

VRODOCAST #80: Outdoor-VR, Twitch-VR und virtuelle Gruppentherapie

Mit Vive Focus könnte theoretisch die Realität zur Virtual Reality werden, wenn Nutzer mit den VR-Brillen vor die Tür gehen. Aber macht das jemand? Und weshalb? Darüber und mehr sprechen wir im VRODO Podcast Episode 80.

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Virtual Reality vor der Tür

Zwei Briten erprobten das Trackingsystem der autarken HTC-Brille Vive Focus vor der Tür. Das Ergebnis: Klappt gut. Auch unser eigener Test mit einer Windows-VR-Brille zeigt, dass man den Realraum durchaus als Virtual-Reality-Spielfläche nutzen kann.

Entwickler könnten theoretisch die 3D-Daten beispielsweise eines Parks anlegen und in diesen Park eine VR-Erfahrung platzieren. So ähnlich machen das Mapped-Reality-Spielhallen wie The Void, nur in kleinerem Maßstab. Die Technologie gäbe das heute theoretisch schon her, doch gibt's für Outdoor-VR einen Markt?

Vive Focus: Briten laufen kilometerweit mit einer VR-Brille durch die Stadt

In London stellt die fortschrittliche Mixed-Reality-Spielhalle The Void noch bis März eine Star-Wars-Erfahrung aus. Lohnt sich der Trip?

Ausprobiert: Star Wars in der Virtual-Reality-Spielhalle The Void

Vreal ausprobiert - wie Twitch für Virtual Reality?

Die Virtual-Reality-Streaming-Plattform Vreal will das Twitch für VR werden. Mit rund 15 Millionen US-Dollar ist das Startup ausreichend gut finanziert, um die Dürreperiode bis zum Mainstream-Eintritt von VR-Brillen zu überstehen. Bis dahin arbeiten die Entwickler an einer frühen Version der Plattform, die den VR-Zuschauer direkt neben den Spieler in die Spielewelt bringt - so als stünde er mit auf dem Feld, im Optimalfall zusammen mit Freunden. Das wäre so ähnlich, als würde man beim Stadionbesuch mit den Spielern auf dem Feld herumlaufen, anstatt ihnen nur von der Seitenlinie zuzuschauen. Sven konnte eine frühe Version der Software testen und beschreibt seinen Ersteindruck.

Wie Twitch für VR: Streaming-Plattform bekommt zwölf Millionen US-Dollar

Gruppentherapie mit VRChat

Der angehende Psychologe Noah Robinson veranstaltet mit der Social-VR-App VRChat regelmäßige Gruppentreffen, bei denen sich Nutzer zu ihren Gefühlen austauschen können. Das erinnert an eine klassische Gruppentherapie, aber eben mit - ziemlich abgefahrenen - Avataren.

Da VR-Systeme im Vergleich zu Maus und Tastatur neben der Stimme auch die Körperbewegungen wiedergeben, haben die Nutzer das Gefühl, tatsächlich anderen Menschen zu begegnen und Zeit miteinander zu verbringen. Genau das scheint vielen Nutzern dabei zu helfen, sich auszutauschen und zu öffnen. Sie berichten, wie sich das positiv auf ihr reales Sozialverhalten auswirkt.

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Die Virtual-Reality-App VRChat ermöglicht es Menschen, sich digital zu begegnen. Einige Nutzer berichten, wie das ihr Leben verändert.

VRChat: Nutzer erzählen, wie Social-Virtual-Reality ihr Leben verändert