VR-Konzerte und Events: Das plant AmazeVR für 2023

VR-Konzerte und Events: Das plant AmazeVR für 2023

Hochwertige VR-Konzerte entwickeln sich zu einem lukrativen Wirtschaftszweig für VR-Unternehmen. AmazeVR möchte das Angebot ausbauen.

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Laut eigener Aussage ist AmazeVR das erste und einzige Unternehmen, das mittels exklusiver und proprietärer Technologien hyperreale und hochauflösende Live-Action-Aufnahmen von Musiker:innen macht. In den 3D-Bühnenumgebungen können Fans in der ersten Reihe Platz nehmen, um so ein ganz persönliches Erlebnis mit den Musiker:innen zu erfahren.

Gleichzeitig sollen VR-Konzerte durch die verwendeten Technologien leicht zu skalieren und schneller zu produzieren sein. AmazeVR möchte ein wesentlicher Player der Musikbranche werden und für Musiker:innen als auch für deren Fans neue Erfahrungen ermöglichen, die über klassische Live-Konzerte hinausgehen.

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AmazeVR: Plattform für hochwertige VR-Konzerte

Die 2015 gegründete Firma AmazeVR erhielt über die Jahre Investitionen in Höhe von über 40 Millionen US-Dollar. Eine weitere Filiale wurde im vergangenen Jahr im südkoreanischen Seoul etabliert, nachdem die südkoreanische Musik-TV-Firma CJ ENM Anteile am Unternehmen erworben hatte. Mit der Talentagentur SM Entertainment aus Südkorea wurde zudem ein Joint Venture geschlossen.

„Mit Unterstützung unserer engagierten Investitionspartner freuen wir uns, das nächste Zeitalter der VR-Konzertproduktion einzuläuten und einige sensationelle Aufführungen liefern zu können“, sagt Ernest Lee, CEO von AmazeVR. „Wir sind im Gespräch mit großen Namen der Musikbranche, die ihren Fans weiterhin die besten Erfahrungen bieten wollen.“

Mit der Entwicklung der erforderlichen Technologien für das VR-Konzert Enter Thee Hottieverse mit US-Rapperin Megan Thee Stallion wurde 2022 der Grundstein für das neue Konzept gelegt. In Folge kam es zur Zusammenarbeit mit der südkoreanischen Girlband Aespa sowohl für virtuelle als auch für Konzerte vor Ort. Im März soll ein „Metaverse-Konzert“ mit Aespa über die App Kwangya Club stattfinden.

Die K-Pop-Girlband Aespa auf der Bühne

Die südkoreanische K-Pop-Girlband Aespa. | Bild: AmazeVR

Weiterhin will sich AmazeVR in diesem Jahr auf den Ausbau der Produktionstools konzentrieren, um künftig schneller VR-Konzerte zu erstellen. Danach sollen viele weitere VR-Konzerte produziert werden.

Künstler:innen sollen dadurch eine Plattform bekommen, auf der sie ihre VR-Konzerte anbieten können. AmazeVR betrachtet sich dabei selbst als VR-Alternative zu Spotify und Live Nation. Ein wichtiger Genre-Schwerpunkt soll dabei auf K-Pop liegen.

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Erfolgreicher Start mit US-Rapperin Megan Thee Stallion

Im Frühjahr 2022 gab AmazeVR den Startschuss für ihr neues Veranstaltungskonzept, das Virtual Reality und reale Musikevents verbinden sollte: Die VR-Konzertreihe der US-Rapperin Megan Thee Stallion fand in fünfzehn US-Städten mit insgesamt über 100 Vorführungen in Kinos statt. Fans konnten vor Ort VR-Brillen ausleihen und so in den Genuss der einmaligen Veranstaltung kommen.

US-Rapperin Megan Thee Stallion auf einem Plakat für VR-Konzerte von AmazeVR

Megan Thee Stallions VR-Konzerttour mit AmazeVR war ein Erfolg. | Bild: AmazeVR

Die US-Tour war ein Erfolg und die meisten Termine ausverkauft. Seit November 2022 ist das Konzert als VR-Erlebnis im eigenen zu Hause erhältlich. Es läuft auf Quest 2 oder Quest Pro und kann über Metas App Lab bezogen werden.

„In Zukunft werden unsere VR-Konzerte hauptsächlich online zugänglich sein“, so Joe Choi, Strategie- und Betriebsleiter bei AmazeVR, der den Hauptvorteil von VR-Konzerten im Wegfall physischer Einschränkungen sieht, die viele Fans daran hindern, zu einem Konzert zu gehen. „Ziel ist es, dass die VR-Konzerte zu einer Schlüsselkomponente der Vermarktungsstrategien aller Künstler:innen und der Veröffentlichung ihrer Alben werden, was sowohl für Künstler:innen als auch für Fans ein neues Paradigma jenseits der bestehenden Live-Konzerte darstellt.“

Bleibt nur die Frage offen, welche Künstlerinnen und Künstler auf Megan Thee Stallion und Aespa folgen könnten.