In den nächsten Stunden wird es eine Ankündigung von Varjo geben.

Bekannt ist das finnische Startup Varjo für eine VR-Brille mit Doppel-Display: Ein hochaufgelöstes Micro-OLED-Display wird über Spiegel mittig auf ein größeres, geringer aufgelöstes Display projiziert, das das periphere Sichtfeld füllt.

Der VR-Brillenträger soll so im Fokusbereich auf das scharfe Micro-OLED-Display schauen mit einer laut Varjo wahrgenommenen Auflösung von 50 Megapixel pro Auge. Die niedrigere Auflösung im peripheren Sichtfeld soll Rechenleistung sparen und nicht störend auffallen. Laut eines ersten Tests funktioniert das, der Übergang zwischen den beiden Displays soll kaum auffallen.

Varjo_Road_to_VR

Das gespiegelte Micro-OLED-Display stellt das VR-Bild in der Mitte des Sichtfelds gestochen scharf dar. Im peripheren Sichtfeld kommt ein herkömmliches Display mit geringer Auflösung zum Einsatz. Der Übergang soll nicht stark auffallen und weiter reduziert werden. BILD: Varjo

31 Millionen US-Dollar steckten Investoren bislang in diese einfallsreiche Doppel-Display-Konstruktion. Der Prototyp der Brille richtet sich an Unternehmen und wird derzeit von ausgewählten Partnern getestet.

Bei Twitter kündigt Varjo jetzt ein neues Produkt an, das “die letzten zwei Jahre” in Arbeit war. Ein Hinweis lautet: “Let there be sight” (dt. etwa “Es wird Sicht geben”).

Wahrscheinlich bezieht sich der Hinweis auf die im Mai 2018 angekündigte Mixed-Reality-Peripherie, bei der ein Bild der Außenwelt über Kameras in die Brille gestreamt und dann dort digital erweitert wird, sogenannte Augmented Virtual Reality. Die Enthüllung des neuen Varjo-Produkts soll in den nächsten Stunden passieren, wir berichten natürlich.

Mehr über Highend-VR-Brillen lesen:


VRODO heißt jetzt MIXED: Alle Infos
MIXED-Podcast #134: Nintendo VR-Kit und VR-Flatrates | Alle Folgen