Google AR: Projiziert euch vom Aussterben bedrohte Tiere in den Raum

Google AR: Projiziert euch vom Aussterben bedrohte Tiere in den Raum

Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind derzeit weltweit vom Aussterben bedroht. Google bringt fünf gefährdete Spezies als 3D-Modelle in die Google-Suche.

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Diese und nächste Woche findet die UN Biodiversity Conference statt. In dessen Rahmen wollen die teilnehmenden Nationen neue Maßnahmen für den weltweiten Artenschutz definieren. Das Ziel ist, bis ins Jahr 2050 eine harmonische Koexistenz von Mensch und Natur sicherzustellen.

Aus gegebenem Anlass bringt Google in Zusammenarbeit mit der größten schwedischen Umwelt- und Naturschutzorganisation, der Svenska Naturskyddsföreningen, fünf bedrohte Tierarten als 3D-Modelle in die Google-Suche. Per Augmented Reality könnt ihr die wundervoll animierten Tiere in die eigenen vier Wände beamen und von allen Seiten oder aus der Nähe in Originalgröße betrachten.

Fünf Tierarten, fünf Bedrohungen

Laut der Roten Liste gefährdeter Arten sind in Schweden derzeit 2.249 Spezies vom Aussterben bedroht. Jede dieser Arten spielt eine wichtige Rolle für das globale Ökosystem und dennoch glauben oder wissen laut einer aktuellen Studie 30 Prozent der Schweden nicht, dass es in dem Land Tiere gibt, die aussterben könnten.

Experten der schwedischen Umweltorganisation haben für die Google-Suche fünf Tierarten ausgewählt, die aus unterschiedlichen Gründen bedroht sind und für verschiedene Arten von Lebensräumen von Bedeutung sind.

Der Weißrückenspecht ist durch Abholzung, der Schweinswal durch Gifte und Lärm, der Polarfuchs durch den Klimawandel, der Luchs durch Verkehr und illegale Jagd und die Mooshummel durch die sinkende Zahl Pflanzen bedroht.

So nutzt ihr Googles AR-Suche

Um die Tiere in Augmented Reality anzusehen, klickt auf einen der folgenden Links oder gebt die Suchbegriffe in die Google-Suche ein:

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Scrollt in den Suchergebnissen zur Infobox und klickt auf „In 3D ansehen“. In der 3D-Ansicht erscheint dann ein weiterer Knopf „Bei mir ansehen“ für die Augmented-Reality-Projektion. Möglicherweise müsst ihr dem Browser zuvor Zugriff auf die Kamera gewähren.

Richtet die Smartphone-Kamera auf den Boden und lässt sie kreisen, bis die Software den Boden unter euch erfasst. Jetzt sollte das betreffende Tier eingefügt werden. Mit den Fingern könnt ihr es frei im Raum positionieren, drehen und Fotos machen.

Funktioniert die AR-Projektion nicht, versucht es mit Google Chrome oder der Google-App. Auf dem Android-Gerät muss Android 7 oder höher installiert sein, auf iOS-Geräten iOS 11 oder höher.

Eine Übersicht aller verfügbaren AR-Objekte findet ihr in unserem Artikel: Google Augmented-Reality-Suche: Alle Tiere, Planeten & mehr.

Weiterlesen über Google AR:

Quelle: Google Blog