Vive Flow: HTCs neue VR-Brille - Bilder, Preis, Release

Vive Flow: HTCs neue VR-Brille - Bilder, Preis, Release

Kurz vor HTCs großem Enthüllungs-Event taucht die neue VR-Brille Vive Flow im Netz auf. Sogar Preis und Veröffentlichungsdatum sind schon bekannt.

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Der bekannte Tech-Leaker Evan Blass hat bei Twitter erste Bilder von Vive Flow veröffentlicht. Bei Flow scheint es sich tatsächlich um die im Februar 2020 gezeigte Konzeptbrille Vive Proton zu handeln.

Die Bilder bestätigen einige der Details aus dem Vive Flow Protocol-Leak, jedoch ist Flow keine rein autarke VR-Brille. Stattdessen kann sie via Kabel ans Smartphone angeschlossen werden. Ein kabelloser Betrieb via Bluetooth-Verbindung zu einer Smartphone-App ist auf den Bildern ebenfalls beschrieben.

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Möglicherweise gibt es eine Unterscheidung zwischen Video-Streaming per Miracast und Echtzeit 3D-Inhalten. Letztere bräuchten dann eine Kabelverbindung respektive die zusätzliche Leistung eines aktuellen Smartphones. In Vive Flow sind zwar Prozessoren verbaut, diese sollen aber weniger Leistung bieten als Quest 2.

Vive Flow ist laut HTC eine „Wellness-VR-Brille“

Für Brillenträger bietet Vive Flow einen bis zu -6,0D Fokusmechanismus. Außerdem sind Raumklanglautsprecher im Brillenbügel verbaut sowie ein Kühlungssystem in der Brillen-Front. Das Smartphone wird zum Dreh- und Zeigecontroller in VR, wie man es etwa von der Oculus Go-Fernbedienung kennt.

Eigene VR-Controller liegen Vive Flow wohl nicht bei, das geht aus dem Protocol-Leak hervor. Gaming spielt bei Vive Flow entsprechend eine untergeordnete Rolle, der Fokus soll auf Videos und sozialer Interaktion liegen. HTC beschreibt Vive Flow als VR-Brille für „Wohlbefinden und achtsame Produktivität“.

Unter der undurchsichtigen bronzefarbenen Brillenabdeckung von Vive Flow sind Kameras eingelassen, die dem Raumtracking dienen dürften und eventuell einem AR-Modus, bei dem das Bild der Außenwelt in die Brille gestreamt wird.

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Auf einem Bild ist etwa eine Frau zu sehen, die durch die Brille auf ihr Smartphone schaut. Allerdings ist es möglich, dass sie in VR ein digitales Abbild ihres Smartphones betrachtet und nicht den realen Smartphone-Bildschirm durch die Brillenkameras.

Interessant ist, dass HTC die Tracking-Kameras geschickt unter der bronzefarbenen Brillenabdeckung versteckt hat, sodass sie von außen nur im Ansatz zu erkennen sind. Das lässt die VR-Brille mehr wie aus einem Guss wirken und Außenstehende haben womöglich weniger das Gefühl, gefilmt zu werden.

Vive Flow startet im November

Eine Besonderheit ist sicher die Kopfhalterung: Sie wird nicht, wie bei anderen VR-Brillen, am Kopf festgeschnallt. Stattdessen wird die Brille mit zwei Bügeln eher wie eine gewöhnliche Brille getragen. Dadurch lässt sie sich schnell auf- und absetzen, allerdings dürfte sie eher wacklig am Kopf sitzen.

Ist der Leak von Blass korrekt, dann startet Vive Flow bereits im November 2021. Vorbestellungen soll HTC ab dem 15. Oktober anbieten für einen Preis von 500 US-Dollar. Vorbesteller:innen erhalten sieben VR-Apps kostenlos, zwei Monate freien Zugang zu Infinit / Vista, möglicherweise ein neues Store- oder Social-Angebot von HTC, und das auf den Bildern zu sehende Brillen-Etui.

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