Knapp vier Jahre ist es her, dass Facebook für drei Milliarden US-Dollar Oculus übernahm und den VR-Hype damit entscheidend anfachte. Wenig Freude daran hatte die Oculus-Fangemeinde, die eine Vereinnahmung des Startups seitens Facebook fürchtete. Der Sturm der Entrüstung hat sich mittlerweile gelegt, doch grundlegende Zweifel an Facebooks Politik und zukünftigem Kurs bleiben.

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Das zeigt ein Blick in Reddits Oculus-Subforum, in dem VR-Enthusiasten schreiben, wie sie die Übernahme aus heutiger Sicht bewerten. Die meisten Reddit-Nutzer sehen den Deal in einem besseren Licht als vor vier Jahren. Als Hauptgrund für den Gesinnungswandel wird der positive Einfluss auf die VR-Industrie genannt.

“Ich hatte meine Vorbehalte, aber Facebook hat es nicht vermasselt und treibt das Wachstum der Industrie und des Oculus-Ökosystems voran. Aus diesem Grund haben sie meine Zustimmung”, schreibt Eloderung.

Ein anderer Reddit-Nutzer pflichtet bei: “Ob es einem gefällt oder nicht, Facebook hatte einen enormen Einfluss auf das VR-Ökosystem […]. Zwar waren einige von Facebooks Taktiken fragwürdig, letztlich stimmt aber das Ergebnis.”

Facebook sorgt für tiefe Preise und hochwertige Spiele

Reddit-Nutzer KyleFinlayson1997 sieht die Übernahme ebenfalls positiv: Ohne Facebooks prall gefüllten Geldbeutel hätte es keine Preissenkungen für Oculus Rift gegeben und es wären weniger hochwertige Exklusivtitel erschienen, argumentiert er.

Was Exklusivdeals betrifft, sind die VR-Enthusiasten nach wie vor geteilter Meinung. “Oculus hat viel vom alten Glanz eingebüßt. Facebooks Endziel ist ein VR-Monopol. Es gibt keine anderen Gründe, in Exklusivtitel zu investieren”, schreibt AI221.

Oculus-Nutzer Iamraxtus setzt dagegen:  “Ich könnte ohne Exklusivtitel leben, aber zu einem so frühen Zeitpunkt sind sie gar nicht so …

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