Auf den Tag genau drei Jahre ist es her, dass Facebook die Übernahme von Oculus VR bekannt gab. Seitdem ist viel passiert und doch weniger, als erwartet. Was war und was sein könnte.

Auf den Tag genau vor drei Jahren verkündete Facebook-Chef Marc Zuckerberg auf seiner Pinnwand die Übernahme des Virtual-Reality-Startups Oculus VR. Seitdem ist viel passiert und doch weniger als erwartet.

Kabetec VR-Brille

Im März 2014 steckte Zuckerberg drei Milliarden US-Dollar in das aufstrebende Virtual-Reality-Startup Oculus. Zweifellos war das ein entscheidendes Wecksignal an sämtliche Elektronik- und Internetkonzerne.

Apple, Sony, Nvidia, Intel, Amazon, Google, Samsung und viele mehr – die Liste der Unternehmen, die seit Zuckerbergs Deal in VR und AR investieren, liest sich wie das Who’s Who der Techbranche. Um bis zu fünf Jahre wurde die Marktentwicklung durch Zuckerbergs Eingriff beschleunigt, lautet eine gängige Schätzung der Branche.

Zäher Marktstart

Haben sich die Erwartungen des Facebook-Chefs seit der Übernahme erfüllt? Würde er die Frage beantworten, wäre eine ehrliche Antwort wohl ein klares “Jain”.

Hätte man ihm und anderen Branchenvertretern damals in der Hochphase des Hypes erzählt, dass bis Anfang 2017 gerade einmal rund 1,5 Millionen hochwertige VR-Brillen verkauft werden, hätte diese Zahl wohl für lange Gesichter gesorgt.

Hinzu kommt, dass die Technologie von Spielern anders als erwartet eher verhalten angenommen und nicht als die nächste Generation des Gamings gefeiert wird. Gründe dafür gibt es viele, der hohe Preis und VR-Übelkeit sind wohl die beiden entscheidenden.

Kaum technische Innovationen seit 2014

Die technologische Entwicklung verlief seit der Übernahme in einem überschaubaren Tempo und recht linear, ohne entscheidende Innovation. Drei Monate nach dem Facebook-Deal im Juli 2014 erschien das zw…

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