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Tundra Tracker: VR-Tracker starten mit höherem Preis

Tundra Tracker: VR-Tracker starten mit höherem Preis
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Wie angekündigt, startete am Dienstag, 15. März 2022 um 16 Uhr der Verkauf der Tundra-Tracker für europäische Kunden. Eine Übersicht über verschiedene Bundles und USB-Dongles ist am Ende des Artikels verlinkt. Inklusive Steuern kostet ein Dreierpack 399 Euro und das Viererpack 529 Euro.

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Tundra Labs wollten eine günstige Alternative zu HTCs Vive-Trackern schaffen. Jetzt steigen plötzlich die Preise für die Tundra-Tracker. Warum?

Der Tundra Tracker ist ein kleiner Kunststoff-Puck, der etwa an Füßen oder der Hüfte befestigt wird, um Körperbewegungen in Virtual Reality zu erfassen. Die autarken Einheiten werden wie HTCs Vive Tracker vom SteamVR-Tracking erfasst. Zum Einsatz kommt die Technik vor allen in sozialen VR-Apps wie VR Chat, in denen etwa die Gestik eine wichtige Rolle spielt.

Nachdem 11.000 Einheiten an Kickstarter-Unterstützer ausgeliefert wurden, startete am 4. März 2022 ein limitierter Verkauf für weitere Interessenten. Europäische Kunden sind wahrscheinlich erst am 15. März 2022 an der Reihe, so der offizielle Blog.

Lieferprobleme auch bei VR-Technik

Für einen weiteren Dämpfer dürfte der gestiegene Preis sorgen. Im Rahmen der Kickstarter-Kampagne kostete ein Dreierpack noch rund 300 Dollar. Im freien Verkauf werden künftig 360 Dollar für drei Tracker fällig.

Ein Bundle mit vier Stück wird für 480 Dollar angeboten. Zum Vergleich: HTCs offizieller Vive Tracker (3.0) kostet derzeit 139 Euro (circa 150 US-Dollar) pro Einheit. Die Tundra-Tracker sind also noch immer deutlich günstiger.

Der Hauptgrund für die Preiserhöhung sei die Halbleiter-Knappheit. Eine schon am 14. April 2021 aufgegebene Order für ein wichtiges Bauteil sei bis heute nicht geliefert worden.

Da der Zulieferer nach wie vor keine Zusagen machen könne, habe Tundra Labs andere Zulieferer nutzen müssen. Dort eingekaufte „kritische Komponenten“ hätten teilweise vier- bis fünfmal so viel gekostet wie ursprünglich geplant.

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Die Situation sei umso frustrierender, da einige Branchengrößen offensichtlich beliefert worden seien. Meta und Apple hätten Millionen von Produkten mit den gleichen verbauten Komponenten ausgeliefert.

Tundra Tracker: Körper-Tracking für alle?

Die Tundra Tracker sollen Besitzer von VR-Brillen aber nicht nur mit einem im Vergleich zu HTCs Trackern immer noch günstigeren Preis locken, sondern auch mit technischen Details. Mit nur 50 Gramm sind sie laut Hersteller 60 Prozent kleiner und 50 Prozent leichter als die Vive Tracker.

Zudem werden Dongles angeboten, die mehrere Tracker unterstützen, aber nur einen USB-Port belegen. HTC bietet keine solche Lösung an.

Im offiziellen Blog von Tundra Labs gibt es weitere Informationen zum limitierten Verkaufsstart der Tundra Tracker. Trotz des höheren Preises waren die ersten Pakete nach Angaben von Tundra Labs innerhalb von Minuten ausverkauft.

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Quellen: Tundra Labs, Tracker-Übersicht