Holodeck-Simulation: So läuft Star Trek VR in der Virtual-Reality-Arcade

Holodeck-Simulation: So läuft Star Trek VR in der Virtual-Reality-Arcade

Die VR-Arcade-Kette Sandbox VR sicherte sich die Star-Trek-Lizenz. Mit „Star Trek: Discovery Away Mission“ startet jetzt die erste VR-Erfahrung.

Das Startup Sandbox VR aus Hongkong hat illustre Namen auf der Investorenliste stehen: Will Smith, Justin Timberlake, Katy Perry, Orlando Bloom und bekannte Sportler wie Keisuke Honda und Kevin Durant.

Hinzu kommen Investoren wie David Sacks, Rich Kleiman und die bekannte Silicon-Valley-Risikokapitalfirma Andreessen Horowitz. Letztere steuerte den Löwenanteil des bisherigen Risikokapitals bei, das sich auf stattliche 82 Millionen US-Dollar beläuft.

___STEADY_PAYWALL___

Mit diesem Geld will Sandbox VR eine weltweite Arcade-Infrastruktur aufbauen. 16 Standorte soll es bis 2020 in Städten wie Hongkong, San Francisco und Los Angeles geben. Rund 100 Angestellte helfen dabei mit. Pläne zu Standorten in Europa sind noch nicht bekannt. Mit VR-Spielhallen kann man angeblich deutlich mehr Geld verdienen als mit Heim-VR.

Das Holodeck in VR simuliert

In der VR-Spielhalle in San Francisco startet jetzt der erste starke Lizenztitel: Bis zu sechs Spieler dürfen sich im Stark-Trek-Universum an Bord der U.S.S. Discovery begeben, ausgerüstet mit VR-Brille, Rucksack-PC und Laser-Kanone.

Star Trek VR: Exklusive VR-Arcade-Erfahrung startet im Herbst

Die VR-Arcade-Kette Sandbox VR hat sich die Star-Trek-Lizenz geschnappt. Away Mission ist die erste VR-Erfahrung. Bild: Sandbox VR

Sogar an den Füßen und Händen haben die Spieler Tracker, damit der ganze Körper in VR erfasst wird. Die Vorbereitung auf den VR-Einsatz wird passend als Gang ins Star-Trek-Holodeck inszeniert.

Stilecht beginnt man das Abenteuer dann auf der U.S.S. Discovery. Auf der Suche nach der vermissten Crew eines Federation-Schiffs beamt man sich von dort auf ein klingonisches Kampfschiff und einen unerforschten Eismond.

Bei der Rettungsaktion muss man kleinere Rätsel lösen und jede Menge Feuergefechte überstehen inklusive eines Kampfes gegen einen Klingonen-Boss. Der Top-Spieler im Video unten hatte bis zum Ende der Mission rund 60 Gegner umgenietet.

Der Eintrittspreis für die VR-Arcade ist nicht ohne und schlägt andere Highend-Spielhallen wie „The Void“: 48 US-Dollar kostet das Ticket pro Kopf. Grafisch soll das Star-Trek-VR-Erlebnis besser als die Durchschnitts-VR-App sein, aber eindeutig wie ein Computerspiel wirken.

Wer Star Trek VR zu Hause mit Freunden erleben will, der könnte Spaß haben an Ubisofts „Star Trek: Bridge Crew „(Test).

Quelle: Venturebeat, Titelbild: Dean Takahashi

Weiterlesen über VR-Arcades: