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Sci-Fi-Drama After Yang mit Colin Farrell: Erster Trailer veröffentlicht

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Produktionsstudio veröffentlicht ersten Trailer (siehe Artikelende)

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Im Sci-Fi-Drama „After Yang“ mit Colin Farrell steht die Beziehung einer Familie zu einer Künstlichen Intelligenz im Mittelpunkt. Wie stark kann die emotionale Bindung zu einem Androiden werden? 

Das Science-Fiction-Drama After Yang befasst sich mit der Beziehung einer Familie zu einem empfindungsfähigen Roboter. Regisseur Kogonada stellt menschliche Emotionen wie Liebe, Verbundenheit und Verlust in den Kontext einer hoch technologisierten Welt. Der von Colin Farrell gespielte Familienvater will herausfinden, wie tief die Beziehung zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz gehen kann.

After Yang: Ein Androiden-Junge wird zum Familienmitglied

After Yang basiert auf der Kurzgeschichte „Saying Goodbye to Yang“ von Autor Alexander Weinstein. Die Handlung spielt sich in einer nicht allzu fernen Zukunft ab, in der autonomes Fahren und Künstliche Intelligenz längst zum Alltag gehören. Lebensechte menschliche Roboter werden dort von der Gesellschaft akzeptiert und als „Techno-Sapiens“ bezeichnet.

Einer dieser Androiden findet Einzug in eine Familie. Kyra und Jake (Colin Farrell) kaufen ihrer ursprünglich aus China stammenden Adoptivtochter Mika den „generalüberholten“ Androiden-Jungen Yang. Der soll Mika helfen, sich in ihrer neuen Umgebung wohlzufühlen und ihr gleichzeitig die Kultur ihres Herkunftslandes näher bringen.

Träumen Androiden von elektrischen Schafen?

Als Yang plötzlich nicht mehr funktioniert, bricht für Mika eine Welt zusammen. Vater Jake macht sich auf, den Roboter-Jungen möglichst günstig reparieren zu lassen. Dabei trifft er zunächst auf einen Techniker und Verschwörungstheoretiker, der Androiden als Spionagewerkzeug der Konzerne sieht. Es gelingt ihm allerdings, den Speicher-Chip des Jungen freizulegen.

Eine Spezialistin im örtlichen KI-Museum zeigt Jake, wie es wirklich um Yang steht: Mithilfe einer VR-Brille und Yangs Speicher-Chip lässt sie Jake die Erinnerungen und Gefühle des Androiden durchleben. Es stellt sich heraus, dass Yang schon mindestens ein Leben durchlaufen hatte, bevor er zu Mikas Begleiter wurde und sein innigster Wunsch das Fühlen menschlicher Emotionen war.

Jake versucht mehr über die Beziehung zwischen dem Roboter und seiner Tochter herauszufinden und dessen „Vorbesitzer“ ausfindig zu machen. Es scheint, als hätte Yang vor seinem Ableben Kontakt zu einer mysteriösen Frau aufgenommen.

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Das sagen Kritiker zu After Yang

Das US-Filmmagazin Variety attestiert Regisseur Kogonada einen feinfühligen Umgang mit Charakteren und der Geschichte. Der Puls steige selten über die Ruhephase hinaus und gängige Thriller-Klischees würden vermieden. Dafür lade der Regisseur Zuschauer:innen ein, tief in die Themen des Films einzutauchen.

Das Film-Magazin IndieWire schreibt: „Mit seinem leisen Porträt von Verlust und Rückgewinnung flüstert After Yang eine kraftvolle Fabel über ein allzu gegenwärtiges Morgen, in dem die Menschen mit der Technologie vertrauter sind als mit ihrer eigenen Familie.“

Basierend auf vierzehn Kritiken erreicht After Yang einen Metascore von 84. Bei IMDB steht After Yang derzeit bei 7,6 von 10 Punkten.

Erster Trailer zu After Yang veröffentlicht

Nach der Präsentation auf dem Sundance Film-Festival stieg das Interesse an After Yang deutlich und das Produktionsstudio A24 veröffentlichte den ersten Trailer zum Sci-Fi-Drama. Im folgenden Clip seht ihr Yangs Fehlfunktion und den Beginn von Colin Farrells Suche nach Antworten.

After Yang wurde erstmals im Sommer 2021 auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt und dort für den Prix Un Certain Regard nominiert. Der DVD- und Blu-Ray-Start ist für dieses Jahr vorgesehen. Ob After Yang hierzulande einen Platz im Angebot der Video-Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazons Prime Video findet, ist nicht bekannt.

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