Schaut euch neue Holo-Demos von Voxon an

Schaut euch neue Holo-Demos von Voxon an

Voxon Photonics bastelt an einem Projektionsdisplay für 3D-Abbildungen, die an Hologramme aus Science-Fiction-Filmen erinnern. Einige aktuelle Demos zeigen den Entwicklungsstand.

Seit 2012 bastelt Voxon Photonics an der Technologie, die unter anderem experimentell für 3D-Videokonferenzen oder für Gaming-Arcades eingesetzt wird. Das VX1-Display bezeichnet das Unternehmen als das fortschrittlichste volumetrische 3D-Display am Markt.

Die Displaytechnik von Voxon braucht keine Spezialbrille wie bei VR, AR oder 3D im Kino. Ein Standard-Projektor wirft das Licht Schicht für Schicht auf eine sich schnell bewegende Fläche. Die Bewegungen sind so schnell, dass das menschliche Auge sie als eine Einheit wahrnimmt.

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Die Halbkugel um die Projektion dient dem Schutz der Zuschauer, damit sie nicht in die sich bewegende Platte greifen. Der 3D-Effekt klappt auch ohne die Schutzkugel.

Holo-Schach im YouTube-Livestream

Laut Voxon bietet die Displaytechnik neue Wege, um „zu visualisieren, zu kommunizieren, zu lernen und gemeinsam Spaß zu haben“. Verbaut wird sie sie unter anderem in einem Holo-Spielautomaten.

Gesteuert werden die interaktiven Elemente der Voxon-Technik mit Standard-Eingabegeräten, wie man sie vom PC kennt: Ein kompakter Dreh-Joystick ist direkt am Voxon-Display angebracht, ein Xbox-Controller lässt sich ebenso verbinden.

Bei YouTube streamte Voxon kürzlich das laut eigenen Angaben erste volumetrische Schachspiel live.

Zuvor demonstrierte Voxon die Displaytechnik im Zusammenspiel mit dem Hand- und Fingertrackingmodul von Ultraleap.

Voxon verkauft das VX1-Display bereits, doch bei einem Preis von 9.800 US-Dollar richtet sich das Gerät eher an gewerbliche Anbieter wie Spiele-Arcades oder an sehr wohlhabende Tech-Liebhaber mit ausgeprägtem Spieltrieb.

Voxon stellt sich außerdem vor, dass beispielsweise Universitäten 3D-Visualisierung mit dem VX1 in der Lehre einsetzen.

Eine Version für Endverbraucher würde Voxon gerne bauen, dies benötige allerdings Skaleneffekte bei der Produktion, damit es sich finanziell lohnt – die beim aktuellen Stand der Technik wohl eher schwer zu erreichen sind.

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