Heute vor genau zwei Jahren erschien Resident Evil 7 für Playstation VR. Eine Portierung für Oculus Rift und Co. lässt indes noch immer auf sich warten.

Resident Evil 7 ist ein VR-Ausnahmespiel. Es ist einer der ganz wenigen VR-Titel auf AAA-Produktionsniveau und gehört einem Spielegenre an, das in der Virtual Reality hervorragend funktioniert: dem Survival Horror.

Dass der Titel gut angekommen ist, beweist eine Capcom-Statistik (aktuell wegen Wartungsarbeiten offline), laut der das Spiel von mehr als 600.000 PSVR-Nutzern ausprobiert wurde. Das ist eine eindrucksvolle Nummer gemessen an den PSVR-Verkaufszahlen und daran, dass es sich um ein Horrorspiel handelt. Der Anteil der PSVR-Spieler stieg seit der Veröffentlichung von neun auf 15 Prozent.

Als Nutzer einer PC-VR-Brille gibt es genug Gründe, sich eine Portierung zu wünschen und für Entwickler Capcom ebenfalls: Der VR-Modus wäre leicht freizuschalten, zumal Resident Evil 7 auch für den PC erschienen ist und er dürfte auch bei Besitzern einer Oculus Rift und HTC Vive großen Anklang finden.

Oculus’ Rufe blieben ungehört

Die PC-VR-Fraktion machte sich vor einem Jahr Hoffnung auf eine Portierung, zumal die PSVR-Exklusivität laut Gerüchten am 24. Januar 2017 hätte auslaufen sollen. Doch der Tag kam und nichts passierte.

Selbst Oculus bemühte sich ein Engagement seitens Capcom und bot den Entwicklern Unterstützung an, falls sie sich für eine Portierung entschieden – allerdings ohne Erfolg. Zwei Jahre nach Erscheinen des Spiels schwindet somit die Hoffnung auf eine PC-VR-Portierung.

Das Rätselraten um Capcoms Motive geht indes weiter: Hält Sony noch immer die Exklusivrechte? Gut möglich, denn Resident Evil 7 ist nach wie vor einer der wenigen Systemseller der Playstation VR. Oder hat Capcom etwa kein Interesse mehr an Virtual Reality?

Morgen erscheint das Remake des Horrorklassikers Resident Evil 2, allerdings ohne VR-Modus. Der Produzent des Spiels schob designtechnische Gründe für die fehlende VR-Unterstützung vor: Resident Evil spiele man aus der Schulterperspektive und die sei nicht für Virtual-Reality-Umsetzung geeignet.

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Titelbild: Capcom


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