Die XR-Kollaborations-App Spatial bekommt ein großes Update für mehr Teilnehmer, größere Räume und viele neue Features.

Produktives Arbeiten im Homeoffice wird zunehmend wichtiger. Um die Zusammenarbeit auf Distanz zu ermöglichen, liefern Software-Entwickler immer mehr Produktivitäts- und Kollaborations-Apps. Eine kürzliche veröffentlichte Datenbank des Virtual Dimension Center weist Einträge für mehr als 150 XR-Lösungen für kollaboratives Arbeiten auf.

Zu diesen zählt auch die App Spatial, die als eine der ersten Kollaborations-Apps für Oculus Quest erschienen ist. Ein Update bringt jetzt eine ganze Reihe neuer Funktionen in die virtuellen Arbeitsplätze.

Spatial-Update: Verbesserungen für Oculus Quest (2)

Ab sofort können Spatial-Nutzer in Virtual Reality (Guide) auf Auditorien mit einer höheren Kapazität zugreifen. Die aktualisierten Umgebungen bieten Platz für bis zu 40 Teilnehmer und eignen sich so für große Konferenzen, Präsentationen oder Vorlesungen.

Bisher waren die virtuellen Räume auf 30 Nutzer beschränkt. Zu den VR-Nutzern können sich nach wie vor 20 weitere Teilnehmer über die Web-Version am Computer dazu schalten. Zudem wurden Hotspots in die Sitze integriert.

In die können sich Nutzer der Oculus Quest (2) künftig hinein teleportieren, denn auch die Controller-Steuerung wurde verbessert. Objekte können nun mit dem Joystick bewegt werden. Klickt dazu auf das gewünschte Bild, haltet die Trigger-Taste gedrückt und bewegt es mit dem Stick.

Cloud-Service-Integration, Text-Verbesserungen und mehr

Neben den Neuerungen für VR bringen die Entwickler eine ganze Reihe Features, die den Arbeitsfluss erleichtern sollen. Unter anderem lassen sich jetzt Google Drive, OneDrive und SharePoint in Spatial integrieren. Die Datenübertragung erfolgt per Drag-and-drop. Microsoft Office Dateien wie .docx, .pptx und .xlsx werden ebenfalls unterstützt.

Virtuelle Avatare treffen sich in einem VR-Konferenzraum der Business-App Spatial

In der Konferenz-App Spatial können sich Mitarbeiter in virtuellen Arbeitsräumen treffen. | Bild: Spatial

3D-Objekte skaliert ihr mit dem neuen 1:1-Button sofort auf ihre reale Größe. Die Lesbarkeit von Texten in Dokumenten wurde weiter verbessert und jeder Raum verfügt über eine Autosave-Funktion.

Außerdem habt ihr jetzt die Möglichkeit, MP4-Videos im Loop abzuspielen. Weitere Verbesserungen sind:

  • allgemeine Ausweitung der Raumgrenzen
  • neue Brainstorming-Templates
  • bei angepinnten Objekten wird der Schließen-Button inaktiv
  • Avatare werden schneller geladen
  • Fist-Bumping fühlt sich responsiver an
  • Upgrade auf des neueste Oculus SDK
  • maximale Lautstärke des Video-Players erhöht
  • Hand-Tracking beim Teleport verbessert
  • verschiedene Bugfixes

Spatial ist als VR-Version im Oculus Store für Oculus Quest (2) verfügbar. Die App kann auch in Augmented Reality mit der Hololens 2 und Magic Leap One (Test) oder über einen Webbrowser am PC genutzt werden. Beta-Versionen für Android und iOS sind ebenfalls verfügbar.

Titelbild & Quelle: Spatial

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