Project Cambria: Mit 12 GB Speicher und XR2-Revision?

Project Cambria: Mit 12 GB Speicher und XR2-Revision?

Cambria könnte doppelt so viel Arbeitsspeicher wie Quest 2 und einen leicht verbesserten Qualcomm-Chip spendiert bekommen.

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Hardware-Analytiker Brad Lynch hat mithilfe der Quest-Dataminer Samulia, Reggie74 und Basti546 Firmware-Code gefunden, der auf Metas kommende Datenbrille (Codename: Hypernova) verweist. Das Gerät soll laut einer geleakten Roadmap 2024 auf den Markt kommen.

Das Gerät taucht im Firmware-Code unter der Bezeichnung „Kona AR Glass“ auf. Kona ist der Codename einer Qualcomm-Produktreihe, die den Snapdragon 865, 865 Plus und 870 umfasst.

Der Snapdragon XR2-Chip, der in der Meta Quest 2 und vielen anderen autarken VR-Brillen verbaut ist, beruht auf dem Snapdragon 865. Die Code-Bezeichnung „Kona AR Glass“ legt laut Lynch nahe, dass ein XR2-Chip in dem Datenbrillenprototyp verbaut ist.

Das Gerät soll zwei 0,49 Zoll große OLED-Mikrodisplays der Firma SeeYa nutzen, die mit einer Helligkeit von 1.800 Nits leuchten. Der Firmware-Fund deutet zudem auf einen externen Zuspieler, der ebenfalls einen Kona-Chip sowie eine Batterie mit 6.100 mAh Kapazität verbaut hat. Die Entwicklung des Geräts ist laut Lynch schon weit fortgeschritten.

XR2-Revision in Entwicklung

Lynch geht davon aus, dass die ebenfalls auftauchende Bezeichnung „Kona v2.1“ auf eine Revision des XR2-Chips hindeutet. Auf der offiziellen Qualcomm-Webseite führte das Unternehmen bis vor kurzem ein neueres Modell des XR2-Chips auf.

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Der Link wurde jedoch entfernt, nachdem Lynch darüber berichtete. Die gleiche Produktbezeichnung („SXR2150P“) tauchte auch auf Qualcomm-Importprotokollen auf. Offenbar hatte sich Qualcomm den Chip in verschiedenen Konfigurationen schicken lassen. Die Entwicklung laufe unter dem Projektnamen „Tron“.

Die in diesem Jahr erscheinende Cambria soll laut Lynchs Quellen noch auf den XR2 setzen. Möglicherweise hat Qualcomm eine leicht verbesserte Version des Chips für die VR-Brille in petto. Zu den technischen Unterschieden gibt es keine näheren Informationen.

Cambria: Doppelt so viel Speicher für das virtuelle Büro?

Lynch und Co. fanden über weitere Importprotokolle heraus, dass aktuelle Cambria-Protoypen über 256 GB Speicher und 12 GB Arbeitsspeicher sowie einen Wifi-6E-Chip verfügen. Die Quest 2 kann mit wahlweise 128 oder 256 Gigabyte Speicher erworben werden, beide Modelle haben jedoch nur 6 GB Arbeitsspeicher.

Cambria soll für Arbeit und Produktivität ausgelegt sein und würde daher stark von mehr Arbeitsspeicher profitieren. Laut Lynch ist ein großes Interface-Update für Quest und Cambria in Entwicklung, das ein weitaus besseres Multitasking erlaubt. So soll es etwa möglich sein, mehrere VR- und 2D-Apps gleichzeitig zu nutzen.

Zu guter Letzt fanden Lynch und Co. auch Importdokumente für Metas erste Smartwatch, die sich laut vorliegender Angaben in einer fortgeschrittenen Testphase befinden soll.