Pokémon Go: Entwicklerstudio erhält weitere 190 Mio. US-Dollar

Pokémon Go: Entwicklerstudio erhält weitere 190 Mio. US-Dollar

Update vom 5. Januar 2019:

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Offiziell von Niantic bestätigt wurde die vierte Finanzierungsrunde zwar noch immer nicht, aber von Techcrunch entdeckte Dokumente der US-Börsenaufsichtsbehörde verifizieren den Bericht des Wall Street Journals aus dem Dezember.

Der Investitionsbetrag liegt allerdings bei rund 190 Millionen US-Dollar statt wie vom WSJ berichtet bei 200 Millionen. Finalisiert wurde der Deal am 20. Dezember.

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Insgesamt sammelte Niantic seit Oktober 2015 circa 415 Millionen US-Dollar von Investoren ein. Der Unternehmenswert wird auf 3,9 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Ursprünglicher Artikel vom 15. Dezember 2018:

Pokémon Go: Entwicklerstudio erhält weitere 200 Mio. US-Dollar

Der Wert des Augmented-Reality-Studios Niantic wird nach der jüngsten Investition auf knapp vier Milliarden US-Dollar geschätzt.

Die mittlerweile vierte Investitionsrunde stattet die Pokémon-Go-Entwickler mit weiteren 200 Millionen US-Dollar aus, berichtet das Wall Street Journal. Niantic erhielt vor einem Jahr bereits ein Investitionspaket gleicher Größe. Die Summe der Investitionen beträgt insgesamt 425 Mio. US-Dollar.

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Die jüngste Investition wird vom Risikokapitalunternehmen IVP angeführt. Weitere Investoren sind Samsung und das auf E-Sport spezialisierte Unternehmen Axiomatic Gaming. Das letzte, große Pokémon-Go-Update brachte Trainerkämpfe, was der Auftakt zu stärkeren E-Sport-Aktivitäten des AR-Titels sein könnte.

Ein AR-Platzhirsch

Der Erfolg von Pokémon Go machte Niantic zum mit Abstand erfolgreichsten AR-Unternehmen. Das Spiel hat seit dem Marktstart im Sommer 2016 mehr als zwei Milliarden US-Dollar umgesetzt und verzeichnet knapp 150 Millionen monatliche Nutzer (Stand: Mai 2018).

Doch Niantic ruht sich nicht auf seinen Erfolgen aus: Pokémon Go und das 2019 erscheinende Harry-Potter-Spiel sind nur der erste Schritt in Richtung einer angestrebten globalen AR-Dominanz.

Das Unternehmen investiert massiv in AR-Grundlagentechnologien, die es an andere AR-Entwickler lizenzieren möchte. Dazu gehört eine AR-Plattform und die AR-Cloud, die in Kombination mit AR-Brillen weitaus realistischere Augmented-Reality-Szenarien ermöglichen könnten.

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