Playstation VR 2: Neuer Trailer zeigt, was die VR-Brille einzigartig macht

Playstation VR 2: Neuer Trailer zeigt, was die VR-Brille einzigartig macht

Playstation VR 2 ist ein VR-System der nächsten Generation. Was das heißt, zeigt Sony in einem fulminanten neuen Trailer.

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Letzte Woche gab es erste Eindrücke der Presse, diese Woche einen Werbespot, wie ihn Playstation VR 2 verdient. Sonys Hype-Maschine kommt langsam in Fahrt. Es wird auch Zeit: Das VR-Headset erscheint Anfang 2023, ist also schon in Reichweite.

Eine Liste von Spezifikationen vorgesetzt zu bekommen, ist eine Sache, eine andere, diese in Aktion zu sehen. Der erste offizielle Trailer für Playstation VR 2 tut genau das.

Noch besser wäre es, wenn man das VR-Headset selbst ausprobieren könnte. Virtual Reality muss man schließlich erlebt haben, um sie zu verstehen. Das Video leistet dennoch gute Arbeit: Es macht den Reiz der Technologie nachvollziehbar und stellt die teils einzigartigen Features des VR-Systems heraus.

Modernes Design und ein Spitzendisplay

Sony präsentiert zunächst das Design des Headsets und der Sense-Controller. Die Hardware zeichnet sich durch eine kugelige Form aus und verabschiedet sich damit vom kastenförmigen Design älterer VR-Systeme – auch wenn Playstation VR 2 nach wie vor sehr voluminös ist.

Gleich anschließend zeigt das Video ein sich öffnendes Tor, das den Blick auf eine prachtvolle Naturlandschaft freigibt. Damit veranschaulicht Sony die Weite der VR-Perspektive und den Umstand, dass man visuell in virtuelle Welten eintaucht, anstatt nur in sie hineinzusehen.

Der Trailer stellt als Nächstes die technischen Features vor, angefangen beim Display. Dessen Auflösung von 2.000 mal 2.040 Bildpunkten pro Auge entspricht aktuellen VR-Standards. Außergewöhnlich ist das Display insofern, als es OLED-Technologie nutzt. In puncto Farbtreue und Kontrast dürfte die Playstation VR 2 damit die meisten VR-Headsets schlagen. Die setzen nämlich meistens auf billige LC-Displays.

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Blickverfolgung für die Massen

Eine weitere Besonderheit des VR-Systems ist, dass es Eye-Tracking unterstützt. Playstation VR 2 ist das erste VR-Headset für Endverbraucher, das diese Schlüsseltechnologie mit sich bringt.

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Die Blickverfolgung ermöglicht realistische Avatare und Blickkontakt, blickgesteuerte Interaktionen und Foveated Rendering: Bei dieser Rendertechnik analysiert das System, auf welche Bereiche des Displays das Auge blickt und stellt nur diese in voller oder sogar höherer Auflösung dar. Das spart Rechenleistung und ermöglicht detaillierte Spielwelten. Playstation VR 2 ist das erste VR-Massenprodukt, das Foveated Rendering einsetzt. Das eine kleine Sensation.

Beim Sichtfeld bricht Sony keine Rekorde. Dennoch soll es ersten Berichten zufolge weiter sein als bei handelsüblichen VR-Headsets wie Meta Quest 2.

Einzigartige Haptik für Kopf und Hände

Fingererkennung und 3D-Audio sind seit Jahren Standard, nicht jedoch das Headset-Feedback. In der Kopfhalterung ist ein Vibrationsmotor verbaut, der zusätzlich haptische Effekte am Kopf bietet und dabei hilft, Motion Sickness einzudämmen. So etwas bot noch keine anderes VR-Headset.

Zu guter Letzt sind da noch die neuen Sense-Controller. Die eigens für Playstation VR 2 entwickelten Eingabegeräte bieten die gleiche Haptik-Technologie wie das DualSense-Gamepad sowie dessen adaptive Trigger, die unterschiedliche Widerstände simulieren. Dadurch wirken Interaktionen noch realistischer. In puncto haptisches Feedback sind die Sense-Controller fortschrittlicher als Geräte der Konkurrenz.

Weitere Informationen zu Sonys kommendem VR-System findet ihr in unserem Infoartikel zu Playstation VR 2.