Pimax: 30.000 verkaufte 4K VR-Brillen – „Produktion ist kein Problem“

Pimax: 30.000 verkaufte 4K VR-Brillen – „Produktion ist kein Problem“

Der chinesische Hersteller Pimax ist derzeit mit einer 8K-VR-Brille bei Kickstarter erfolgreich. Das Vorgängermodell 4K wurde laut Pimax rund 30.000 Mal verkauft.

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Circa 1,7 Millionen US-Dollar haben Pimax‘ neue VR-Brillen 8K und 5K bei Kickstarter mittlerweile eingeworben. Das ist beinahe das Zehnfache der ursprünglich avisierten Summe und entspricht rund 2.600 verkauften Geräten. Die bange Frage der Privatinvestoren: Hat der chinesische Hersteller die Produktionskapazitäten und kann pünktlich liefern?

Bei einer Frage-Antwort-Runde bei Reddit versichert Pimax, dass die Produktion „kein Problem sei“. Neben den Einnahmen bei Kickstarter habe das Unternehmen das Vorgängermodell, die Pimax 4K, als „Cash Cow“ im Portfolio. Laut Pimax verkaufte sich die VR-Brille in einem halben Jahr rund 30.000 Mal. Bei einem durchschnittlichen Preis von circa 350 Euro entspräche das immerhin einem Umsatz von über zehn Millionen Euro.

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Kickstarter für die Marktforschung?

Obwohl Pimax sowohl Produktions- als auch Verkaufserfahrung hat, entschied sich das Unternehmen dennoch für die Kickstarter-Plattform anstatt für einen direkten Marktstart. Laut Pimax hilft die Kampagne dabei, die Nachfrage besser einzuschätzen und die Produktion entsprechend zu planen. Außerdem wolle das Unternehmen zunächst die Zusatzmodule für das Hand-, Inside-Out- und Eyetracking sowie die Drahtlosübertragung und die Geruchssimulation fertigstellen.

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Die ersten 8K-Brillen sollen im Januar ausgeliefert werden. Pimax stellt in Aussicht, dass die neuen VR-Geräte – nachdem alle Bestellungen der Kickstarter-Unterstützer erfüllt wurden – bei Amazon und Co. in den Verkauf gehen.

Derzeit tourt Pimax durch verschiedene Großstädte und möchte Journalisten und Enthusiasten von den Qualitäten ihrer Produkte überzeugen. In Europa ist eine Demonstration am 26.10. und 27.10. in Amsterdam bei den VR-Days geplant. Entwickler, die an 8K-Inhalten arbeiten möchten, sollen sich für eine Vorablieferung direkt via Kickstarter-E-Mail bei Pimax melden.

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