VR-Brillen brauchen eine höhere Auflösung. Stimmt. Noch viel dringender benötigen sie aber bessere Inhalte und einen ästhetischen Formfaktor.

Vorweg: Ja, die Auflösung aktueller VR-Brillen ist gering. Sowieso viel zu gering für den Massenmarkt, nur Enthusiasten nehmen solche qualitativen Kompromisse trotz hoher Preise in Kauf. Und selbst diese Pioniere sind nicht wirklich glücklich mit dem Reifegrad der aktuellen Technologie.

Da wirkt dann der chinesische Hersteller Pimax plötzlich wie der VR-Messiahs, der der Branche endlich das bringt, was sie für den Durchbruch braucht: Mehr Pixel!

In Wahrheit dürfte das Gegenteil der Fall sein: Pimax treibt mit seinen wirren Produkten eher die Vernischung der Technologie voran, führt sie noch weiter in die Tiefen des für viele Menschen undurchdringlichen Techdschungels.

Wenn für den Betrieb der Ultra-VR-Brille 8K X Verbundschaltungen von Highend-Grafikkarten jenseits der 1.500 Euro empfohlen werden, dann schränkt das den Käuferkreis ein klein wenig ein. Hinzu kommt, dass Pimax völlig intransparent und unverständlich kommuniziert. Ob das nun Absicht oder sprachliches Unvermögen ist, sei dahingestellt.

Immerhin: Unterstützer der Kampagne bekommen Kommentar: Warum mehr Pixel der VR-Branche nicht helfen was last modified: November 16th, 2017 by Matthias Bastian


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