Ballista ist ein Angry Birds im Fantasyreich – und gedacht und gemacht für die Möglichkeiten von Oculus Quest.

Das große Vorbild kann Ballista unmöglich verleugnen: Wie beim bekannten Angry Birds zerlegt der Spieler mit lebendigen Geschossen gegnerische Festungen. Anstatt mit Vögeln auf Schweine in Bauklötzchenbuden zu schießen, ballert man Trolle und Feen in von Skeletten besetzte Burgen.

Im Vergleich zu Angry Birds entwickelt Ballista schon früh mehr Tiefgang. Beispielsweise könnt ihr vor dem Spielstart die gegnerische Burg auskundschaften und eure Trollmunition auswählen passend zur anstehenden Aufgabe. Insgesamt gibt es 21 Trollgeschosse mit unterschiedlichen Spezialfähigkeiten.

Im Startmenü könnt ihr eine Levelkarte ausrollen. Die Karte gibt euch einen Überblick über bereits bestandene Level, wo es noch was zu holen gibt und welche Level noch freigeschaltet werden können.

Bei Ballista ist nicht nur Offensive angesagt. Mit einer magischen Einhornkanone könnt ihr gegnerische Geschosse, die eurer Schleuder gelten, noch in der Luft mit einem gezielten Schuss abwehren. Das klingt schräg, ist es auch, und deshalb ist es gut. Die eigenen Schuss-Skills könnt ihr in der Menü-Umgebung trainieren.

Die verschiedenen Fähigkeiten der Trollgeschosse sowie Zaubertränke verleihen dem Spiel eine taktische Komponente. Denn wie bei Angry Birds geht es nicht allein ums exakte Zielen: Ihr müsst die gegnerische Festung mit möglichst wenig Schüssen strategisch auseinanderballern und dabei nach Möglichkeit sämtliche Truhen sowie den Kristall erwischen. Im Tutorial gelingt mir das noch nicht so gut.

In Truhen verbergen sich weitere Trollgeschosse oder Zaubertränke. Mit einem Zaubertrank könnt ihr beispielsweise während eines Levels für einen kurzen Moment in die Luft fliegen und aus der Vogelperspektive einen besseren Schlachtplan ausbaldowern.

Fazit: Charmant und perfekt für Oculus Quest

Alles in allem ist Ballista aktuell eines der nettesten Spiele im Quest-Store: Schräger Humor, feine Comic-Grafik mit niedlichen Animationen und ein zwar nicht besonders innovatives, dafür aber unterhaltsames Spielprinzip, das im Vergleich zur Konkurrenz mehr Tiefgang bietet.

Außerdem ist Ballista perfekt geeignet für Zwischendurch-VR mit Oculus Quest: Brille auf, ein Level spielen, Brille wieder ab – und dann sind gerade einmal fünf Minuten vergangen. So unkompliziert war vollimmersive VR noch nie.

Das Tracking mit Quest funktioniert gut und im kreisrunden Spielbereich kann man sich auch auf kleineren Spielflächen dank Kabellos-VR glaubhaft frei bewegen. Das komplette Spiel – von den Menüs bis zur Schleuder – wird mit den eigenen virtuellen Händen bedient. Entwickelt wird Ballista von High Voltage Software (Dragon Front, Damaged Core).

Im folgenden Video gibt’s noch etwas mehr Gameplay.

Mehr erfahren über Oculus Quest:


MIXED-Podcast #165: Die Zukunft von Oculus | Alle Folgen


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