Entwickler Daniel Beauchamp verblüfft mit einer neuen Handtracking-Demo für Oculus Quest.

Beauchamp wurde in der Quest-Entwicklerszene durch seine Handtracking-Experimente bekannt: Er schuf ein Jenga-VR-Spiel, das einem Fingerspitzengefühl abverlangt, ein Mini-Beat Saber, das mit den Fingern gespielt wird und eine Social-VR-Demo, die zeigt, wie wichtig Hand- und Fingerpräsenz im Kontext der VR-Kommunikation werden könnte.

Sein neuester Versuch stößt in musikalische Bereiche vor: Darin kann man dank des Quest-Handtrackings (alle Infos) mit den eigenen Händen ein virtuelles Theremin spielen.

Das ist ein äußerst schwer zu beherrschendes Instrument, das 1920 vom Russen Lew Termen erfunden wurde. Gespielt wird es berührungslos durch den Abstand der Hände zu zwei Antennen. Mit einer Hand bestimmt man die Tonhöhe, mit der anderen die Lautstärke.

Dank WebXR im Internet abrufbar

Eine weitere Besonderheit der VR-Erfahrung ist, dass sie auf WebXR-Basis läuft. Die Schnittstelle unterstützt seit kurzem Handtracking. Um die Demo zu starten, muss man lediglich den Oculus Browser öffnen und eine Internetseite aufrufen. Zumindest theoretisch.

Damit man Zugriff aufs Browser-Handtracking bekommt, gilt es zuerst eine Einstellung im Oculus Browser vorzunehmen, die Handtracking aktiviert. Eine Anleitung steht auf der Internetseite des Projekts.

Anschließend muss man nur noch die verlinkte Seite in den Oculus Browser eintippen und mit den Touch-Controllern auf den “Enter VR” Knopf drücken. Schon hat man die virtuelle Version eines modernen Theremins vor sich und kann dem Instrument mit den eigenen Händen geisterhafte Töne entlocken.

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