Ihr habt eine VR-Brille, aber eure Freunde nicht? Ich stelle euch fünf Multiplayer-VR-Spiele mit Koop-Modus vor, die ihr über Plattformgrenzen hinaus gemeinsam erleben könnt.

Payday 2

Plattform: Steam
Systeme: Oculus Rift, HTC Vive, PC

Payday 2 erschien im August 2013 und wurde von den Entwicklern konstant mit Inhalten gefüttert. Aktuell gibt es 50 DLCs für das Spiel – der VR-Modus ist einer davon. Besitzer des Spiels können diesen kostenlos laden.

Im Spiel seid ihr Teil einer kriminellen Bande auf der Suche nach Geld, Gold und Erfahrungspunkten. Damit rüstet ihr euch aus und erwerbt neue Fähigkeiten für euren Charakter.

Dafür begeht ihr mit drei Freunden oder KI-Kameraden Überfälle auf Banken, Drogenverstecke, Geldtransporter oder das Weiße Haus. Einen großen Teil dieser Überfälle könnt ihr schleichend bestreiten – damit verhindert ihr das Eintreffen der Polizei.

Werdet ihr entdeckt, mutiert Payday 2 zu einem Wave-Shooter: Während ihr Computer hackt oder Tresore knackt, attackieren euch die Gesetzeshüter.

Das Basisspiel kostet aktuell zehn Euro auf Steam. Da es schon einmal kostenlos verfügbar war, werden es sicher einige eurer Freunde bereits besitzen. Um in den Genuss der DLC-Überfälle zu kommen, muss nur ein Mitglied eurer Gruppe diese besitzen.

The Forest

Plattform: Steam
Systeme: Oculus Rift, HTC Vive, PC

Nach fast vier Jahren Early Access auf Steam erschien im April 2018 die Vollversion von The Forest. In dem Survival-Titel stürzt ihr auf einer seltsamen Insel ab und müsst euren verschwundenen Sohn suchen. Die Entwickler arbeiten weiter am Titel und lieferten kürzlich einen VR-Modus nach.

Dank Koop- und VR-Modus könnt ihr mit euren Freunden und virtuellen Vätern auf der Halbinsel ums Überleben kämpfen. Auf der Suche nach Wasser, Nahrung und Unterschlupf stoßt ihr schnell auf die seltsamen Inselbewohner.

The Forest bietet neben durchdachten Survival-Mechaniken und einer atmosphärischen Umgebung vor allem eine spannende Geschichte mit Horror-Elementen.

Das Spiel kostet aktuell 17 Euro auf Steam. Der VR-Modus ist integriert, befindet sich jedoch noch im Entwicklungsstadium.

Das Spiel ist auch für PlayStation 4 verfügbar, jedoch ohne Crossplay- und VR-Unterstützung.

Star Trek Bridge Crew

Plattform: Steam, Oculus, PS-Store
Systeme: Oculus Rift, HTC Vive, PSVR, PC

Star Trek: Bridge Crew erschien im Mai 2017. Zusammen mit bis zu drei Spielern steuert ihr ein Raumschiff des Star-Trek-Universums durchs All. Jeder Spieler sitzt an einer Station und kontrolliert einzelne Funktionen des Schiffs wie den Antrieb oder die Kanonen. Die Interaktion ist intuitiv und schnell erlernt.

Das Spiel lebt vor allem von seiner sozialen Komponente. Mit einer lustigen Crew lassen sich spaßige Star-Trek-Abende verbringen. Einen ausführlichen Test zu Star Trek: Bridge Crew findet ihr hier. Für Fans der Serie ist das VR-Erlebnis ein echtes Goldstück.

Im August 2018 erschien das kostenpflichtige Addon „The Next Generation“, in dem ihr die U.S.S. Enterprise NCC-1701-D steuern könnt.

Star Trek: Bridge Crew kostet aktuell 40 Euro auf Steam, im Oculus Store und im Playstation Store.

Als einziger Titel dieser Liste unterstützt Star Trek: Bridge Crew Crossplay mit PSVR. Dort könnt ihr entweder den 3D-Controller oder das klassische Gamepad nutzen.

Elite Dangerous

Plattform: Steam, Oculus
Systeme: Oculus Rift, HTC Vive, PC

Elite Dangerous startete 2014 in eine Testphase und erschien im April 2015 auch auf Steam. Der Nachfolger der alten Elite-Reihe unterstützte VR-Headsets bereits ab Marktstart und läuft heute problemlos mit Oculus Rift, HTC Vive und Windows Mixed Reality.

Im Spiel steuert ihr euer eigenes Raumschiff durch eine akkurate Kopie unserer Galaxie. In den 400 Milliarden Sternensystemen schmiedet ihr euer Schicksal. Ob ihr euch einer Fraktion anschließt, Handel betreibt, kämpft oder Rohstoffe abbaut – das Spiel lässt euch völlig freie Hand.

In dieser riesigen Simulation seid ihr nicht alleine: In MMO-Manier könnt mit euren Freunden zusammenspielen. Wer das Ganze in VR erleben, aber noch kein Geld in ein HOTAS-System stecken will, dem sei ein Xbox-Controller ans Herz gelegt – damit steuert es sich auch in VR gut.

Elite Dangerous kostet aktuell 25 Euro auf Steam.

Das Spiel ist auch für PlayStation 4 und Xbox One verfügbar, jedoch ohne Crossplay- und VR-Unterstützung.

Minecraft

Über Minecraft muss man nicht viele Worte verlieren: 2009 kam es auf den Markt, noch immer zieht es monatlich etwa 90 Millionen Spieler in seinen Bann. Die Klötzchenwelt, die unzählige Kopien nach sich zog, gibt es in zwei Versionen: Die alte Java-Variante und die neue Windows 10 Edition.

Für beide Versionen gibt es VR-Unterstützung: für Java Vivecraft und für Windows 10 die VR Edition.

Windows 10 VR Edition

Die Windows 10 VR Edition kommt direkt von Microsoft, unterstützt allerdings nur Oculus Rift und Windows-Mixed-Reality-Brillen – SteamVR-Nutzer bleiben außen vor. Dafür erlaubt die Windows 10 Version Crossplay zwischen PC, Xbox, VR, Switch und der Mobile-Variante.

Die Windows 10 Edition von Minecraft könnt ihr für 27 Euro im Windows Store kaufen. Die VR-Variante gibt es im Oculus Store, erfordert aber den Besitz des Basisspiels.

Vivecraft

Vivecraft läuft mit der Java-Version von Minecraft und unterstützt alle SteamVR-kompatiblen VR-Brillen wie Oculus Rift, HTC Vive und Windows-VR-Brillen. VR-Nutzer können mit PC- und Mac-Nutzern problemlos auf eigenen Servern zusammenspielen. Vivecraft unterstützt außerdem die Forge Modding Plattform.

Vivecraft könnt ihr hier kostenlos herunterladen. Die Java-Edition von Minecraft könnt ihr für 24 Euro auf der offiziellen Website erwerben.

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