Welche Quest-Spiele sind besonders beliebt, welches neue Publikum will Oculus erobern und wohin steuert Facebook-VR in den nächsten Jahren? Das verrät der Chef des Oculus-Ökosystems in einem Vortrag.

Chris Pruett hat eine wichtige Aufgabe: Er muss dafür sorgen, dass Drittentwickler auf Oculus-Plattformen Geld verdienen. Denn nur so entwickeln sie weitere Inhalte, die wiederum neue Kunden in die Virtual Reality locken.

“Die meisten Ökosysteme sind auf Entwicklerumsatz optimiert”, sagt Pruett im Rahmen eines Vortrags, den er anlässlich der Unite Now 2020 hielt.

Den Quest Store bezeichnet Pruett als das profitabelste VR-Ökosystem und untermauert die Behauptung mit Zahlen. Der Store habe in den ersten zwölf Monaten seines Bestehens 100 Mio. US-Dollar Umsatz generiert. Zwanzig VR-Apps hätten mehr als eine Million US-Dollar umgesetzt und zehn davon mehr als zwei Millionen US-Dollar.

Quest Store: Weg von Massenware und Ramsch

Ausschlaggebend für den Erfolg eines Ökosystems sei, dass es Kunden zur besten und passendsten Software führe. So könnten auch kleinere Entwickler ohne großes Marketing-Budget Käufer erreichen und Erfolg haben.

Wie wichtig das sei, habe Oculus am Beispiel des Go- und Rift-Stores gelernt. Wegen des unübersichtlich großen App-Katalogs dieser Ökosysteme seien viele Apps in der Masse untergegangen. “Wenn Konsumenten hintereinander zwei schlec…

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